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Übrigens: Meine Aurafarbe ist rot und mein inneres Totemtier ist Hamster :-)) *nach Bildanalyse*


* ASTROLOGISCHE ANALYSE *
Körper, Geist, Seele

23.12.1975 11:46
Frankfurt am Main


Inhaltsverzeichnis


Prolog
Ihre gesundheitliche Konstitution
Ihr intuitiver Umgang mit Ihrer Gesundheit
Beweglichkeit stärkt Körper und Psyche
Im Fluss bleiben
Ihre zentrale Energiequelle
Lebenskraft durch Zielsetzung
Kraft der Verantwortung entwickeln
Heilungsweg: Anspannung und Entspannung
Ihre psychische Kraft
Erholung finden Sie im tätigen Rückzug
Gesund durch Haushalten mit den Kräften
Bedürfnis und Vergeistigung
Unser Regelsystem
Selbsterhaltung durch Selbstverwirklichung
Heilungsaufgabe: Eigenverantwortung entwickeln
Unser Reizleitungssystem
Stress durch Klammern
Befreiung durch Aufgabe von Kontrollen
Unsere Diffusionsprozesse
Beeinflussbar in der Wertigkeit
Geschwächt durch Überanspruch an sich selbst
Lebenswandel und Sehnsucht
Unser Erbe
Lebendigsein im persönlichen Austausch
Kraft durch Trennung von der Du-Spiegelung
Beweglichkeit und Wandelbarkeit
Wunsch und Erwartung
Lebensstrom und Wandel des Lebens
Unsere Verwundbarkeit
Ihr wunder Punkt: Ihre Durchsetzungskraft
Ihre Heilkraft: Anderen Mut machen
Ihre empfindliche Stelle: Ihr Selbstvertrauen
Epilog


Prolog

Dieses Computerhoroskop zu Körper, Geist und Seele kann Ihnen Anregungen bieten, wie Sie an Ihr Energiereservoir herankommen - und im Endeffekt mehr Lebensfreude und Zufriedenheit erreichen. Ebenso kann Ihnen diese Gesundheitsanalyse aufzeigen, wie es sich anfühlt, wenn Sie Ihre Kräfte voll ausschöpfen, dabei aber trotzdem noch in einem körperlich-psychischen Gleichgewicht stehen. Möglicherweise werden hier die Bereiche aufgedeckt, in denen Sie sich kräftemäßig übernehmen, Ihre Fitness vermindern und auf die Dauer Ihre Gesundheit schädigen. Vielleicht erfahren Sie auch etwas über Kraftressourcen, die Sie bisher noch viel zu wenig angezapft haben.

Sie werden feststellen, dass sich so manche körperliche Verspannung löst, wenn Sie entweder mehr auf Ihre Gefühle achten oder Ihren Willen klar formulieren. Hier erfahren Sie, wie Sie das bewerkstelligen können. Außerdem sollten Sie sich jeden Tag etwas Gutes tun. Das lädt Ihre Lebensbatterie wieder auf und schafft die besten Voraussetzungen für ein fittes und erfülltes Leben. Anregungen dazu erfahren Sie hier auch.

Die beschriebenen Krankheitsbilder sollen nur als Beispiele betrachtet werden - es sind mögliche körperliche Parallelen zu psychischen Vorgängen. Jedoch muss keine der hier erwähnten Krankheiten bei Ihnen eintreffen! Das sei hier betont! Aus einem Horoskop können nur Veranlagungen herausgelesen werden. Ob in Ihrem Fall nun eine spezielle Veranlagung körperlich oder psychisch zum Tragen kommt, hängt mit der Komplexität Ihrer Persönlichkeit zusammen und kann nicht
prognostiziert werden!

Umgekehrt ist das aber anders! Jedes Krankheitsbild lässt bei näherer Betrachtung die Not unserer Psyche erkennen. Sogar der Volksmund nimmt dazu Bezug: wir berichten davon, dass einer "an gebrochenem Herzen leidet", uns "etwas auf den Magen schlägt" oder eine Sache uns "Kopfzerbrechen bereitet". Die Astrologie eröffnet uns die Möglichkeit ganzheitlich nach Krankheitsursachen zu forschen, indem psychische Energiekonstellationen mit bestimmten Organ- und Körperfunktionen in Zusammenhang gebracht werden.

Keinesfalls soll hier der Eindruck entstehen, dass der Mensch nicht krank wird, wenn er nur bereit ist, seine psychischen Probleme zu lösen. Wir Menschen sind ständigen Veränderungen ausgesetzt, die in unserer privaten Umgebung, in unserer Umwelt und im Kosmos stattfinden. Somit haben wir uns ununterbrochen auf neue Bedingungen einzustellen. Eine Krankheit kann als Umpolungsprozess gesehen werden - als ein Prozess, der unseren Körper auf neue Einflüsse ausrichtet. Dann erst besitzen wir die Voraussetzung, um unsere psychischen Abläufe wahrnehmen und analysieren zu können. Daher werden wir immer wieder erkranken, obwohl die Medizin weiterhin Riesenfortschritte machen wird. Keinesfalls können wir Körper und Psyche voneinander getrennt betrachten. Manchmal glauben wir, ein schwieriges Lebensthema schon längst bewältigt zu haben. Doch die Variationsbreite, in der wir mit unseren Schwierigkeiten stets aufs Neue konfrontiert werden, ist groß. Unser Körper kann uns mit einer Erkrankung darauf aufmerksam machen, dass wir unser Problem noch nicht in allen Versionen durchexerziert haben. Folglich erinnert uns unser Körper daran, dass wir uns sozial, persönlich oder spirituell noch viel weiterentwickeln können und müssen. So, wie wir an unseren psychischen Problemen reifen, wachsen wir auch an unseren Krankheiten.

Der Schwerpunkt dieser astrologischen Auswertung basiert auf der Erhaltung Ihrer Gesundheit und auf dem Gesundwerden - nicht auf der Voraussage möglicher Katastrophen. Sie werden viele Anregungen lesen, wie Sie Ihre Lebensqualität verbessern können und was Ihnen auf diesem Wege gut tun wird. Denn: Wohlfühlen erzeugt Wohlbefinden. Das ist die Basis dauerhafter Fitness.

Dazu finden Sie eine Fülle an Übungen, mit denen Sie sich auf die Schwingungsenergien Ihrer Planetenkonstellationen einstimmen können. So wird Ihr Horoskop für Sie fühlbar. Das erleichtert es Ihnen, einen Bezug zwischen körperlicher Empfindung und psychischer Wahrnehmung herzustellen. Machen Sie sich auf den Weg, Körper, Seele und Geist wieder miteinander zu vereinen! Das ist Heilwerden auf ganzheitliche Art und Weise.


Ihre gesundheitliche Konstitution

Der Aszendent beschreibt Ihre körperliche Konstitution. Bei manchen Menschen ist an Körperhaltung und Physiognomie schon ablesbar, wie sie sich im täglichen Leben verhalten. Ebenso ist durch das Aszendentenzeichen erkennbar, auf welche Weise wir Vorgänge registrieren und interpretieren. So zeigt uns der Aszendent, wie wir körperliche Veränderungen wahrnehmen und wie wir versuchen, sie einzuordnen. Wenn wir Ereignisse eher gefühlsmäßig erfassen, werden wir unsere Krankheiten als emotionale Störfelder bemerken. Für einen mental orientierten Kopfmenschen sind Krankheiten eine Irritation geistiger Wahrnehmungs- und Verarbeitungssysteme.
Unser Temperament also, das durch das Aszendentenzeichen definiert ist, lässt Rückschlüsse zu, wie wir mit unserer Krankheit oder mit unserer Gesundheit umgehen. Aus unserer Einstellung zur Gesundheit kann man auch schließen, wie wir uns dem Bewegungsbedürfnis unseres Körpers widmen und Sport treiben. Aus dem Temperament heraus kann gefolgert werden, welche Sportarten uns wohl besonders gut liegen.

Körper und Psyche bilden eine Einheit. Der Aszendent beschreibt, wie wir Spannungen, Störungen und Erregungen entweder körperlich oder psychisch ausdrücken. Wenn wir beispielsweise spontan erst einmal mit Abwehr handeln,kann sich das auf körperlicher Ebene als eine übermäßige Reaktion des Immunsystems zeigen. Dem Mechanismus der Abwehr entspricht auf psychischer Ebene das "Revierabstecken" und die persönliche Abgrenzung.

Der Aszendent gibt Auskunft darüber, wie uns die Erscheinungen in unserer Umwelt berühren - also über unsere subjektive Wahrnehmung. Wir essen nicht nur mit den Geschmacksnerven, sondern auch mit unseren Augen und unserer Nase. Das alles gibt uns einen Eindruck von der Qualität der Nahrung. Und manchmal hängt es auch von unseren Sinneseindrücken ab, ob wir eine Nahrung als bekömmlich empfinden.


Ihr intuitiver Umgang mit Ihrer Gesundheit

Ihre gesundheitliche Verfassung ist oft schwankend und etwas labil. Weil das eine Wehwehchen das andere ablöst, fühlen Sie sich selten kerngesund, gleichzeitig aber auch nicht krank. Manchmal fühlen Sie sich schlapp, ausgelaugt und gemütsschwer. Das kommt vor allem dann vor, wenn Sie sich durch äußere Umstände zu wenig Schlaf gönnen und kaum zu Ruhepausen kommen. Im Prinzip ist der Schlaf Ihr Allheilmittel und Ihr Quelle der Regeneration. Deshalb ist es ratsam, auch leichtere Erkrankungen mit Bettruhe auszukurieren. Andernfalls tragen Sie monatelang einen Schnupfen mit sich herum.

Sie sind zwar aktiv, bewegen sich jedoch selten mit der Absicht, Sport zu treiben. Ihre tägliche Bewegung ergibt sich bei Ihnen so im Nebenbei. So lassen Sie sich ins Schwimmbad mitnehmen, zum Tanzen entführen oder werden fast zufällig in Gemeinschaftsspiele wie Federball oder Wasserball verwickelt. Sollten Sie sich in einem Sportverein angemeldet haben, so bekommt man Sie wohl sehr unregelmäßig zu Gesicht. Weniger weil Ihnen das Training keinen Spaß macht, sondern eher weil Sie - in etwas anderes versunken - Termine vergessen. Auf Krafttraining und Stretch-Übungen sollten Sie verzichten, weil Sie hierbei besonders verletzungsgefährdet sind. Besser liegen Ihnen Sportarten, die mit einer harmonischen, gleichmäßigen Bewegung ausgeführt werden: wie Tai-Chi, Schwimmen oder auch Hatha-Yoga. Gymnastik mit Musik und tänzerischer Bewegung macht Ihnen vermutlich besonders viel Spaß.

Mit Ihrem sensiblen Wesen nehmen Sie alles Atmosphärische in sich auf. Hingabe fällt Ihnen leichter als Grenzen zu ziehen. Auf körperlicher Ebene entsprechen diese psychischen Abläufe der Diffusion von Stoffen in Flüssigkeiten. Das Hormonsystem und die Drüsen arbeiten nach dem Diffusionsprinzip. Sie unterstützen Ihren Körper, wenn Sie darauf achten, viel Flüssigkeit - vor allem Heilwasser - zu sich zu nehmen. Sollten Sie mehr Flüssigkeit brauchen, merken Sie das daran, dass sich der Schleim verdickt und die Haut trocken wird. Andererseits kann der Flüssigkeitshaushalt gestört sein, wenn Ihr Entwässerungssystem über die Niere nicht ausreichend funktioniert. Dann neigen Sie zu Ödemen und fühlen sich aufgeschwemmt. Infektionskrankheiten, für die Sie vermutlich aufgrund Ihres geschwächten Abwehrsystems leicht anfällig sind, bekämpfen Sie - neben manchmal auch notwendigen Antibiotika-Gaben - am besten mit großen Mengen an Heiltees. Sie werden allerdings feststellen, dass Sie umso stabiler werden, je besser Sie auf Ihre innere Stimme hören und sich des Öfteren von den Erwartungen anderer abgrenzen.

Einem Menschen, der Ihre Krankheitsgeschichte geduldig anhört und Ihre Krankheitssymptome, kennt, vertrauen Sie sich voll und ganz an. Seine Ratschläge nehmen Sie willig an. Es kann Ihnen aber auch passieren, dass Sie, ohne einen Arzt hinzuzuziehen, eine ernsthafte Erkrankung mit Wässerchen und Wundermittelchen zu lange hinauszögern und dann zu Radikalkuren gezwungen werden. Im Grunde genommen spüren Sie sehr deutlich, was Ihnen - hinter der Krankheit versteckt - psychisch fehlt. Deshalb greifen Sie wahrscheinlich lieber zu Mitteln, die eine ganzheitliche Wirkung versprechen: etwa homöopathische Mittel oder Bachblüten. Außerdem bauen Sie auf Ihre Selbstheilungskräfte, was oft schon deshalb erfolgreich ist, weil Sie intuitiv das Richtige tun - solange Sie sich von anderen nicht beeinflussen lassen. Allerdings sollten Sie sich davor hüten, Schmerzmittel einzunehmen, ohne vorher einen Arzt konsultiert zu haben.

Sie sind ein Träumer und haben ein melancholisches Temperament. Dadurch versinken Sie manchmal in eine andere Welt und vergessen hierüber das Essen. Vermutlich lieben Sie Süßspeisen über alles, versäumen aber, sich mit genügend Obst zu versorgen. Essen Sie daher öfters einmal eine Papaya, denn die hat im Körper eine antiseptische Wirkung und unterstützt somit Ihr Immunsystem. Ein Reistag pro Woche sorgt für Entwässerung und Entschlackung Ihres Körpers. Japanische Suppen und Suchis sind für Sie besonders gesund, weil die schmackhaft zubereiteten Algen darin dem Körper Jod zuführen. Außerdem sollten Sie unbedingt jodhaltiges Meersalz in Ihrer Küche verwenden, denn Sie neigen zu Schilddrüsenfunktionsstörungen aufgrund von Jodmangel. Falls Sie eine Verdauungsschwäche haben, fühlen Sie sich viel besser, wenn Sie Eiweiß über Fisch und Kohlenhydrate über Vollkorn zu sich nehmen, aber Zucker meiden.


Beweglichkeit stärkt Körper und Psyche

Sie brauchen viel Bewegung, um gesund zu bleiben. In Zeiten, in denen Sie hauptsächlich am Telefon sitzen oder in Bücher schmökern, werden Sie zappelig und nervös. Sie sollten darauf achten, sich jeden Tag an der frischen Luft zu bewegen. Am leichtesten fällt Ihnen das, wenn Sie sich mit ebenso Interessierten treffen oder zwischenzeitlich im Freien arbeiten. Tiefes Einatmen befreit. Über die vermehrte Sauerstoffzufuhr werden Stoffwechselvorgänge angeregt. Wenn Sie unflexibel geworden sind, fühlen Sie sich hingegen schlapp und haben möglicherweise eine träge Verdauung. Das greift auch auf innere Einstellungen über, die behäbig machen. Je mehr Sie sich körperlich bewegen, desto mitteilungsfreudiger werden Sie. Krankheitsbilder, die mit einer trägen Verdauung oder mit der Atmung zu tun haben, könnten ein Hinweis darauf sein, dass Sie vermehrt Kontakte pflegen sollten und sich anderen mehr mitteilen sollten. Dadurch verdauen Sie gewisse Dinge viel besser und neue Sichtweisen vertreiben alte Vorurteile.


Im Fluss bleiben

Wenn Sie hauptsächlich dazu neigen, sich hinter Pflicht, Realität und Pragmatismus zu stellen, spielt Ihnen Ihr Körper gelegentlich einen Streich. Wahrscheinlich erkranken Sie in diesem Fall gerade dann, wenn Sie es sich aus Ihrem Verantwortungsgefühl heraus eigentlich nicht erlauben können. Ihre körperliche Verfassung ist labil, wenn Sie Ihre Sensibilität nicht wahrhaben wollen. Dann könnten Kreislaufprobleme verdeutlichen, dass Sie härter vorgehen, als es Ihrem Gefühl entspricht. Folglich macht Ihr Körper das, was eigentlich Sie gerne täten: Sich vom Beschwerenden zu befreien. Wahrscheinlich sind Sie als Patient oft verschleimt, fiebrig matt - und nach einer Erkrankung brauchen Sie viel Zeit, sich wieder fit zu fühlen. In so einem schlappen Zustand berühren die Ereignisse im Außen Sie recht wenig. Dadurch ist es Ihnen ermöglicht, sich auf sich selbst zu konzentrieren, um zur Ruhe zu kommen.

Je besser es Ihnen gelingt, sich von den Sorgen und Nöten zwar berühren, aber nicht einfangen zu lassen, desto besser wird auch Ihr körperliches Abwehrsystem funktionieren. Sie unterstützen Ihr Immunsystem, indem Sie Ihre Körperflüssigkeiten, also Lymphe, Blut und Körpersäfte, im Fluss halten. Das gelingt Ihnen, wenn Sie sich jeden Tag einmal so richtig schwungvoll bewegen. Radfahren, zügig Spazierengehen oder Schwimmen halten Ihren Kreislauf in Schwung. Unser Körper kann uns vor Eindringendem schützen. Bewegung kann uns unsere körperlichen Begrenzungen bewusst machen, über die wir auch auf unsere Neins im Inneren aufmerksam werden. Außerdem sollten Sie möglichst viel barfuß gehen und Ihre Füße regelmäßig massieren. Das regt die Funktion aller Organe an und hält Sie gesund.


Ihre zentrale Energiequelle

Im Horoskop leuchten uns die Sonne und der Mond als unsere astrologischen Hauptlichter entgegen. Wenn wir zum Himmel aufblicken, erscheinen sie uns gleich groß am Firmament. Ebenso gleichwertig wollen ihre Prinzipien in uns verwirklicht werden. Die Sonne vertritt die aktiven Lebensprozesse und der Mond die passiven Vorgänge in uns. Oberflächlich betrachtet treten sie als Gegenspieler auf. Im Grunde genommen kann unser tägliches Leben und auch unser biologischer Organismus nicht unter der Herrschaft eines einzelnen dieser beiden existieren. Nur im fein abgestimmten Wechsel und im Ineinanderwirken ihrer Kräfte können wir in Ausgewogenheit und damit in Gesundheit leben.

Im vegetativen Nervensystem regulieren die Gegenspieler Nervus Sympathikus und Nervus Parasympathikus sämtliche Energieumsetzungen unserer Organe.
Entsprechend funktionieren die Prinzipien der Sonne und des Mondes in uns: Die so genannten sympathischen Reize bewirken unsere aktiven Seiten und sind daher astrologisch der Sonne zugeordnet; der Parasympathikus mit seinen beruhigenden und regenerativen Wirkungen wird in der Astrologie dem Mond zugeschrieben.
Psychosomatische Symptome treten dann auf, wenn wir entweder der Sonne oder dem Mond in uns zu viel bzw. zu wenig Aufmerksamkeit widmen. Beispielsweise können wir unserem Selbstverwirklichungsdrang (Sonne) zu wenig Beachtung beimessen, womit ein Gefühl, das Leben nicht alleine schaffen zu können (Mond), mit psychosomatischen Erscheinungsbildern ausgedrückt werden mag. Umgekehrt leben wir zeitweise unsere Sonnenqualität in übersteigerter Weise. Dann machen wir unser Selbstbewusstsein beispielsweise an beruflichen Erfolgen fest. Die Folge davon ist in der Regel, dass wir unsere Entspannung, unsere Gefühle, und auch unsere Beziehungen vernachlässigen - all das, was uns Wohlbefinden spendet.


Ihre zentrale Energiequelle - Die Sonne

Im Horoskop zeigt die Sonne die Quelle unserer vitalen Energien an, die, wenn sie ungehindert frei werden können, uns ein Gefühl von Lebensmut und Optimismus verleihen. Das sind äußerst wichtige Voraussetzungen für ein Leben in Gesundheit.
Mit der Dynamik unserer astrologischen Sonne streben wir Menschen nach Selbstverwirklichung. Damit wir uns unseren persönlichen Herzensangelegenheiten auch widmen können, werden wir uns von so manchen Grundsätzen befreien müssen, die wir durch unsere Erziehung und durch starre gesellschaftliche Ordnungsprinzipien erlernt haben. Leider machen wir immer wieder die Erfahrung, dass wir abgelehnt werden oder unter Kritik geraten, wenn wir uns individuell so geben, wie wir sind. Je wichtiger es uns erscheint, angenommen und akzeptiert zu werden, desto schwerer fällt es uns, unseren individuellen Weg zu beschreiten. Dann fühlen wir uns unzufrieden und fragen uns, wer wir eigentlich sind. Erst wenn wir unserer Sonnenqualität, die uns zu unserem Ichbewusstsein hinführt, einen gebührenden Raum in unserem Leben zur Verfügung stellen, können wir zufrieden werden. Gesundheit bedeutet, das zu tun, was uns mit unserem Selbst identisch werden lässt.

Unsere zentrale Lebenskraft, die Sonne, verwurzelt uns mit dem Leben. Psychosomatische Entsprechungen für eine unterdrückte bzw. übersteigerte Aufmerksamkeit auf unsere Sonnenqualität sind in der Regel Kreislaufstörungen,
Herzrhythmusstörungen und in schweren Fällen auch Herzbeschwerden.

Unser sonnenhaftes Wesen in uns muss auch hin und wieder regeneriert werden, damit die passiv wirkenden Mondenergien nicht überhand nehmen. Trotz UV-Belastungen durch das Ozonloch brauchen wir Menschen das Sonnenlicht. Die Sonne bringt lebensnotwendige Stoffwechselprozesse in Gang, wie beispielsweise die Vitamin-D-Aktivierung für den Knochenaufbau. Durch ihre aktivierende Wirkung auf unsere Zellvorgänge vertreibt sie aufkommende Müdigkeit und Schlaffheit. Ein regelmäßig genossenes Sonnenbad - natürlich in Maßen - schützt uns vor aufkommender Lustlosigkeit und beugt - bis zu einem gewissen Quantum - depressiven Phasen vor, in denen wir blockiert und lethargisch sind. Behandlungen mit künstlichem Sonnenlicht werden sogar in der Medizin therapeutisch gegen Depressionen eingesetzt.

Edelsteine reflektieren bestimmte Schwingungen des Sonnenlichtes. Wir können
die Schwingungen unseres Ichbewusstseins mit demjenigen Edelstein verstärken,
der speziell zu unserem astrologischen Sonnenzeichen passt. Weil der astrologischen Sonne als Metall das Gold zugeordnet ist, kann der in Gold gefasste Edelstein das Ausstrahlen unserer Ich-Energie noch mehr betonen. Als
Sonnenstein gilt der Diamant, der das Sonnenlicht in alle Spektralfarben bricht und unserem vitalen Zentrum Kraft spendet. Weitere Sonnensteine, die vor allem das Herz stärken, sind das Tigerauge, das Katzenauge und der Goldtopas. Wenn wir auf unsere Mitmenschen sonnenhaft wirken wollen, dann kleiden wir uns am besten selbst in gold- oder maisgelbe Farben oder legen einen Schal an. Räume in diesen Farbtönen, die goldgelbe Farben ausstrahlen, unterstützen sowohl unsere eigene Willenskraft und Handlungsbereitschaft, jedoch auch die unserer Mitmenschen!

Das Sonnengeflecht mit den so genannten sympathischen Nerven liegt oberhalb des Magens und kann mit einem Energiezentrum, dem Nabelchakra, in Verbindung
gebracht werden. Wenn dieses Energiezentrum über Atemtechniken aktiviert wird, wird gleichzeitig die Tätigkeit unserer linken Gehirnhälfte angeregt, die unseren bewussten Willen - unsere Sonnenkräfte - steuert. Unser persönlicher Wille im Inneren muss zeitweise gegen machtvolle Überredungskünste von Außen
abgeschirmt werden, was wir mit Atemtechniken unterstützen können. Diese mögen auch eingesetzt werden, wenn wir ein Grummeln in der Magengegend aufgrund von "Ich kann nicht"- Ängsten verspüren. Unter der Beschreibung Ihres Sonnenzeichens finden Sie eine einfache Atemübung, mit der Sie die Qualität Ihrer vitalen Kraft mit Ihrem persönlichen Willenszentrum - dem Sonnengeflecht bzw. Solar plexus - verbinden und stärken können.

Nach Atemübungen und nach einer Meditation werden gewisse Chakren in besonderem Maße aktiviert und sind vielleicht auch mehr geöffnet. Die Folge hiervon ist, dass wir zunächst auf Einflüsse von außen besonders sensibel reagieren. Mit Aura-Soma-Ölen können Sie ein betreffendes Energiezentrum, also ein Chakra, schützen und heilen. Heilkräfte von Pflanzenfarben und Edelsteinenergien sind in Aura-Soma-Ölen gespeichert. Das Aura-Soma-Sonnenöl
"Gelb über Gold" stärkt vor allem das Solarplexus-Chakra (Sonnengeflecht). Wir verbinden uns auf unserem Solarplexus-Heilungsweg mit unserem uralten Wissen, also mit unserer Intuition. Hierüber beziehen wir die Kraft, unsere Vorstellungen und Visionen zu realisieren. Näheres zu Aura-Soma können Sie im gleichnamigen Buch von Irene Dalichow nachlesen.

Sonnenmusik mit Fanfaren, Trompeten oder Posaunen kann uns ebenfalls einen Ruck ins aktive Leben geben, wo wir - so aufgeladen - uns nicht so leicht wieder umwerfen lassen. Allerdings können Geräusche und Schwingungen, die permanent
auf das Sonnengeflecht einwirken - beispielsweise manche Basstöne - einen Schutzmechanismus in uns auslösen, soll der uns vor Überreizung von Außen bewahren. wir Nach so einem Geräuschgenuss können nicht voll entfaltet unsere Sonnenkräfte ausströmen lassen. Sie mögen sogar Verkrampfung und Angst in uns auslösen, was manchmal mit der Begleitmusik spannender Filmszenen beabsichtigt wird.


Lebenskraft durch Zielsetzung

Mit Ihrer Steinbock-Sonne widmen Sie sich einem übergeordneten Ziel. Die damit verbundenen Leistungen nutzen Sie, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Sie stehen in Ihrem Verantwortungsbereich wie ein Fels in der Brandung und lassen sich durch Hindernisse nicht so schnell entmutigen. Geradlinig gehen Sie Ihren Weg - und Ihr Erfolg krönt Ihre Leistungen.

Solange Sie noch nicht die wahre Aufgabe gefunden haben, auf die Sie all Ihre Lebenskraft bündeln wollen, tendieren Sie dazu, sich mit Verpflichtungen aller Art zu überlasten. Sie möchten gerne einer Sache dienen, machen sich aber durch die Übernahme aller möglichen Pflichten zum Bediensteten Ihrer Mitmenschen. Wenn Sie sich allzu oft dem Willen anderer Menschen beugen, ohne hinter deren Zielen und Absichten zu stehen, manifestiert sich Ihr trotzdem noch unbeugsamer Wille im Schmerz - ein Schmerz, der durch unbewegliche oder gar steife Gelenke verursacht wird. Starre Haltungen in Standpunkten drücken sich meistens auch durch steife Körperhaltung, auch durch Nackensteife oder ein steifes Kreuz aus. Kommt es zu Bänderrissen in den Gelenken, so zeigt Ihnen Ihr Körper, wie sehr Sie sich durch die Leistungserwartungen, die andere an Sie hegen, haben überfordern lassen.

Sie haben einen starken Willen, neigen aber auch zu Starrsinn. Sie wollen nicht aufgeben oder sich einer Schicksalsfügung beugen. So nehmen Sie die Krankheitssymptome, die Ihnen ein Ungleichgewicht in Ihrem Kräftehaushalt anzeigen, oft nicht genügend ernst. Wenn Sie auf Ihr Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung zu wenig eingehen, belasten Sie sich rücksichtslos weiter. So können zunächst harmlose Krankheitsbilder chronisch werden. Krampfadern zeigen an, dass Sie zu viel "Ihren Mann stehen" und zu wenig für Erholung und den Rückfluss Ihrer Kräfte sorgen.

Sie sind ein aktiver Mensch. Auf Ihrem Heilungsweg sollten Sie Ihre Energien gezielt für die Dinge einsetzen, deren Gelingen für Sie auch ein persönlicher Erfolg ist. Im Berufsleben erledigen die meisten Menschen Fremdarbeit. Trotzdem ist es jedem von uns möglich, einen Lebensbereich zu entfalten, in dem wir uns für das einsetzen, was uns wirklich wichtig ist. Das sind in der Regel die Angelegenheiten, die unser Herz betreffen, uns am Herzen liegen und die wir auch aus vollem Herzen gerne tun. So können wir einen Ausgleich zu beruflichen Stresssituationen schaffen und uns mit Erfolgen zufrieden stellen, die wir nur uns selbst schenken.

Die Schwingungen mancher Edelsteine können Sie dabei unterstützen, Ihre gesamte Kraft auf ein persönliche Ziel zu richten. Der schwarze Edelonyx verstärkt Ihre Tugenden der Beharrlichkeit und Festigkeit. Er steht Ihnen hilfreich zur Seite, wenn es darum geht, den Ernst einer Sachlage zu erfassen. Mit dem dunkelblauen Saphir schützen Sie sich vor psychischer Verhärtung und lässt Sie trotz Zielgerichtetheit gütig bleiben.

Dem Zeichen Steinbock ist der Planet Saturn zugeordnet. Saturn beschreibt alle
Energieumsetzungen im Körper, die reduzierend oder zusammenziehend wirken. Die Astrologie verbindet das saturnische Prinzip mit den Knochen. Im Körper gibt es Energiezentren - so genannte Chakren -, die den Energiefluss im Körper regulieren. Wir sind gesund, wenn die Chakren als Schaltstellen nicht zu weit und nicht zu eng sind, um unseren Energiefluss durchzulassen. Das Prinzip des Saturns verhindert die Hyperaktivierung unserer Energiezentren. Es kann aber auch die Durchlässigkeit eines Chakras blockieren, wenn der Einfluss des Saturns zu groß wird. Damit Ihre Energien für Ihre persönlichen Ziele bereitstehen, kann eine leicht durchzuführende Atemübung unterstützend wirken: Stellen Sie sich einen goldenen Lichtstrahl vor, den Sie mit der Einatmung aus der Erde entlang der Wirbelsäule bis zum letzen Halswirbel in sich hineinsaugen. Nach einem kurzen Luftanhalten schieben Sie das goldene Licht über die Wirbelsäule wieder zurück und lassen es aus dem Sonnengeflecht weit hinausströmen. Wenn Sie diesen Atemvorgang siebenmal wiederholen, werden Sie im Erringen Ihrer Ziele flexibel und energiereich bleiben können.


Kraft der Verantwortung entwickeln

Sie sind erfolgsorientiert und möchten es im Leben zu etwas bringen. Ihre Lebensaufgabe sehen Sie darin, etwas in der Welt bewegen zu können. Es drängt Sie an die Öffentlichkeit oder in ein Berufsleben. Dort möchten Sie Ihre Selbstständigkeit unter Beweis stellen. Sie brauchen ein Aufgabenfeld, das Sie ausfüllt und in dem Sie Bestätigung finden.

Möglicherweise sind Sie besonders ehrgeizig und leistungsorientiert. Das birgt die Gefahr in sich, dass Sie Ihren Selbstwert an Ihren Aufgaben und offiziellen Pflichten messen. Möglicherweise verstricken Sie sich in Arbeit, die Ihnen jegliche Freizeit und Erholung verwehrt - denn es kann ja nichts unerledigt bleiben. Sie entlasten sich ungemein, wenn Sie aus Ihrem Aufgabenrepertoire das herausfiltern, was Ihnen wirklich am Herzen liegt. Dafür sollten Sie Ihre gesamte Energie einsetzen. Andere Aufgaben können entweder delegiert oder auch mal verschoben werden. Sie belasten Ihr Herz und die damit zusammenhängenden Organfunktionen vor allem dann, wenn Sie sich selbst einen maximalen Energieeinsatz für Aufgaben abverlangen, für die Ihr Herz in Wirklichkeit nicht schlägt. Ihre Krankheitsdisposition wächst zudem mit der Leugnung Ihrer Bedürfnisse nach Entspannung - Bedürfnisse, die einen Gegenpol zu Ihrem Fleiß bilden. So, wie Sie Ihre Arbeitstermine festlegen, sollten Sie auch Ihre Erholung planen. Um endlich einmal alles hinter sich zu lassen, helfen Sie sich selbst, indem Sie schon zu Beginn eines neuen Projektes Ihren Urlaubstermin festlegen.

Ein unbefriedigender oder ungeeigneter Beruf mag für Sie besonders stressauslösend sein. Auch eine häusliche Tätigkeit, in der Sie sich zu wenig gefordert sehen, kann Sie sehr belasten. Alles, was Sie tun, ist Ausdruck Ihres Selbstwertes. Sollten Sie an einem zu niedrigen Blutdruck leiden, kann das ein Hinweis sein, dass Sie sich zu wenig zutrauen und in Passivität flüchten. In so einem Fall entziehen Sie ganz unbewusst Ihrem Körper aktive Energie und befinden sich in einem gedämpften Zustand, in dem Sie sich einer Verantwortung nicht voll stellen können. Wenn Sie sich jedoch zu viel zumuten und Ihre Kräfte oder Fähigkeiten überanspruchen, stehen Sie unter einer fortwährenden großen psychischen Anspannung. Das zeigt sich im Kreislaufsystem mit zu hohem Blutdruck. Dann findet ein Energiestau statt, weil das Fließen zwischen Spannung und Entspannung blockiert wird.

Sie kommen an Ihre Kraft, wenn Sie sich selbst wichtig nehmen. Solange Ihnen Pflichterfüllung und öffentliches Ansehen wichtiger sind, als Sie selbst, werden Sie immer wieder neue Selbstbestätigungen suchen müssen. Eine offizielle Aufgabe stärkt Ihr Selbstbewusstsein, solange Sie sich zu ihr berufen fühlen. Sie vergeuden allerdings Ihre Energie, wenn Sie Ihre Berufung darin sehen sollten, berühmt zu werden. Ihre Berufung können Sie vermutlich nur als innere Stimme wahrnehmen - eine Stimme, die Sie mittels Gefühle in eine bestimmte Richtung hinlenkt. Beruf und Berufung werden in unserer heutigen Gesellschaft leider oft gleichgesetzt. Unser Beruf führt uns in der Regel durch egozentrisches Karrieredenken von den Menschen weg, wohingegen uns unsere Berufung zum sozialen Menschsein hinführt, weil wir den Menschen durch eine höhere Befähigung etwas geben können. Diese Kraft ist uns schon in die Wiege gelegt worden und wartet nur darauf, eingesetzt zu werden. Bei dieser Sonnenstellung haben Sie den Auftrag, sich für die Gemeinschaft zu öffnen. Sie verspüren den inneren Ruf, Ihr Herz zu weiten. Das können Sie aber nur tun, wenn Sie sich immer wieder in Ihre Privatsphäre zurückziehen und sich dort um Ihr Bedürfnis nach Liebe und Erholung kümmern. So regenerieren Sie sich und bilden ein Kräftereservoir, aus dem heraus Sie anderen Führung und Stütze sein können.


Heilungsweg: Anspannung und Entspannung

Sie verfügen über hervorragende regenerative Kräfte. Trotz möglicher Niederlagen auf einer Seite können Sie Erfolge und Spaß auf anderen Gebieten noch wahrnehmen und sich dadurch wieder psychisch aufbauen. Wenn Sie mit einem guten Gefühl an eine Sache herangehen, ist auch Ihr Selbstbewusstsein gestärkt - und der Erfolg scheint Ihnen schon fast sicher zu sein.

Sollten Sie sich in einer Lebensphase körperlich schwach, krankheitsanfällig und ausgelaugt fühlen, so haben Sie mit Sicherheit versäumt, Ihr ansonsten so gelungenes Gleichgewicht zwischen Muße und Pflicht herzustellen. Möglicherweise haben Sie sich aufgrund von äußeren Umständen in eine nicht zufrieden stellende Rolle drängen lassen, in der Sie entweder zu wenig Selbstbestätigung erfahren oder Ihr Gefühlsleben zu kurz kommt. Sie sind jedoch flexibel genug, dieses Ungleichgewicht zu erkennen und wieder ins rechte Lot zu bringen.

Aufgabe und Heilungsweg finden Sie bei dieser Aspektierung darin, dass Sie eine
glückliche Verbindung zwischen Ihrem Einfühlungsvermögen und Ihrem Drang nach Selbstverwirklichung finden. Das mag phasenweise nur durch die Abwechslung beider Seiten realisierbar sein. Doch die Sicherheit, dass auch die andere Wesensseite zum Zuge kommen wird, ist eine Garantie für Ihre innere Ausgeglichenheit.

Für Sie wird Urlaub und Erholung zu einem wichtigen Thema. Andererseits sollten Sie sich nicht aufgrund partnerschaftlicher oder familiärer Umstände dazu bringen lassen, völlig auf Ihre Selbstständigkeit - die Sie vielleicht in einer beruflichen Tätigkeit sehen - zu verzichten. Sie werden sich verstärkt mit der von Ihnen als "schwach" empfundenen Wesensseite anzufreunden haben. Das ist der Teil in Ihnen, der die liebevolle Zuwendung eines Menschen unbedingt braucht. Bedürftig zu sein und etwas zu brauchen, verachten Sie zeitweise an sich - denn mit Ihrer anderen Wesensseite wollen Sie Ihr Leben völlig selbstständig und unabhängig meistern. Ein erster möglicher Schritt, um aus den Extremen zwischen Überforderung und Bedürftigkeit herauszukommen, wäre, täglich Zeit für Ausgleich und Entspannung einzuplanen. Dann werden Sie sich erholt und willig wieder in die Pflicht nehmen lassen. Gönnen Sie sich eine kleine Pause, in der Sie im Liegestuhl die Kraft und Wärme der Sonne genießen und alle Verantwortungen um sich herum kurzfristig mal ablegen. Danach sollten Sie den Tag mit einer Aufgabe fortsetzen, die Ihnen auch Spaß macht. Auch wenn Sie jetzt die Achseln zucken, ist dies doch in den meisten Fällen möglich - denn es kommt nur auf die Einteilung der Pflichten an.

Im Grunde genommen können Sie sich sehr gut auf Ihre Selbstheilungskräfte verlassen, denn mit dieser astrologischen Aspektierung wollen Sie unerträgliche Zustände nicht allzu lange aushalten. Eine Krankheit kann daher Ihren Willenstärken, Ihr Leben wieder in ein persönliches Gleichgewicht zu bringen.

Die Schwingungen von Bachblütenessenzen stärken Ihren gesunden Egoismus. Die Bachblüte "Red Chestnut" kann helfen, wenn wir uns um jemanden zu viele Sorgen machen und unsere eigenen Nöte hierüber gänzlich missachten. "Red Chestnut" kann uns vor pessimistischer Erwartungshaltung schützen, die nicht selten Misserfolge heraufbeschwört. Die Bachblüte "Chicory" stärkt unsere Fähigkeit, uns liebevoll und absichtslos einem Menschen zuzuwenden. Liebe kann nicht erzwungen werden. Liebe begegnet uns meistens dort, wo wir Sie nicht erwarten, denn dann kann sie uns ohne Bedingungen geschenkt werden.

Ihre psychische Kraft

Die Stellung des Mondes im Horoskop zeigt unser Fühlen und unsere emotionalen Bedürfnisse an. Wenn unsere Bedürfnisse gestillt werden, fühlen wir uns emotional gesättigt und entspannt. In den Momenten, in denen wir es uns gut gehen lassen, fühlen wir uns angenommen und geliebt - wir fühlen uns gesund. Unsere Stimmungen und Launen geben Aufschluss darüber, wie zufrieden bzw. wie angespannt wir im Augenblick sind. Wirklich entspannen können wir uns nur, wenn wir uns auch Zeit nehmen zu genießen. Der Mond gibt uns Aufschluss darüber, was wir tun können, um uns zufriedener zu fühlen - das schafft die Basis, auf der wir unsere Gesundheit erhalten können.

In unserem Horoskop beschreibt der Mond unser Urvertrauen und - darauf gründend - unsere Fähigkeit, uns der Liebe eines Menschen hinzugeben. Die Mondstellung gibt auch Auskunft über unsere Selbstliebe, ohne die wir kaum fähig sind, andere Menschen zu lieben. Mangelnde Selbstliebe zeigt sich nicht selten auch körperlich: z.B., wenn wir uns strengen Diätplänen oder Abmagerungskuren unterwerfen, aber auch in übersteigerter Esslust. Manchmal reagieren wir sehr trotzig, wenn unsere Sehnsüchte und Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Dann verkneifen wir uns gerade das, was wir uns wünschen, weil es in uns die Gier nach mehr auslösen könnte: unsere Lust auf Süßigkeiten, auf Sex und Zärtlichkeit. Weil wir in so einem Gemütszustand keinesfalls bedürftig sein wollen, schneiden wir uns lieber von unseren Sehnsüchten ab und verzichten. Doch gerade dieser Verzicht ist eigentlich ein Ausdruck unseres Bedürfnisses nach seelischer Nahrung.

Der Mond steht für diejenigen Vorgänge in uns, durch die wir Energie von außen aufnehmen - unsere Sonne hingegen steht für Prozesse, durch die wir Energie freisetzen. Die Aufnahme von Energie entspricht auf körperlicher Ebene der Nahrungsaufnahme. Daher wird in der Astrologie dem Mond der Magen zugeordnet.
Wie eng die biologischen Vorgänge mit den psychischen verwoben sind, erfahren wir beispielsweise dann, wenn wir unsere Gefühlsantennen nur auf das Aufnehmen und zu wenig auf das Abgeben richten. In solchen Fällen schlucken wir nur allzu bereitwillig unsere Enttäuschung und unseren Ärger hinunter. Das Äußere scheint wichtiger zu sein als unser Inneres. Hierdurch kommt es zu einem Gefühlsstau, der das parasympathische Nervensystem anregt. Dieses aktiviert die Produktion der Verdauungssäfte, und unsere nicht ausgedrückten Gefühle manifestieren sich vielleicht in Form eines übersäuerten Magens. Daraus kann sich auf Dauer eine Magenschleimhautentzündung entwickeln, die bei chronischem Verlauf schwerere Magenleiden nach sich ziehen kann.

Besonders Frauen spüren die Einflüsse des Mondes, denn der weibliche Zyklus war ursprünglich den Mondphasen im 28-Tage-Rhythmus angeglichen. Der Mond beeinflusst unter anderem auch den Rhythmus der Gezeiten. Da der Flüssigkeitshaushalt im Körper mit den Mondenergien in Verbindung steht, wird dem astrologischen Mond ebenso die Schleimproduktion im Körper zugeordnet.
Psychologisch gesehen stehen Schleimhautirritationen, Über- bzw. Unterproduktion schleimproduzierender Drüsen und auch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen in engem Zusammenhang mit unseren Bedürfnissen und emotionalen Wünschen.

Wir können das Fließen unserer Gefühle - also unsere Mondenergie - durch die Schwingungen lichtreflektierender Edelsteine verstärken, beispielsweise mithilfe des Mondsteins. Auch Silberschmuck unterstützt die Mondkräfte in uns, denn als Metall ist dem Mond das Silber zugeteilt. Die Farbe weiß gehört zum ätherischen Körper, dem Lichtkörper, des Menschen und unterstützt das Fließen unserer sensiblen Kräfte. Weiß ist eine Mondfarbe. Weiße Kleidung regt auch in unseren Mitmenschen die Mondgefühle an; nicht umsonst kleidet sich die Braut traditionell in Weiß - ein Zeichen ihrer reinen Liebe zu ihrem Bräutigam.

Gefühle, die uns mit Erfahrungen aus unserer Kindheit in Berührung bringen, nehmen wir oft körperlich im Unterbauch wahr. Manchmal überströmt uns von dort kommend eine wohlige Welle der Lebenslust. Vor allem dann, wenn unsere Bedürfnisse oft frustriert worden sind, schalten wir die Empfindungen in unserem Bauch möglicherweise vorübergehend ab und blockieren unsere Gefühle. Dadurch verringert sich jedoch auch unsere Lebensfreude, und wir fühlen uns in der Welt nicht mehr ausreichend wohl und beschützt. Hier können uns Aura-Soma-Öle helfen. Sie haben eine schützend-heilende Wirkung auf die Energiezentren des Menschen. Besonders das orangenfarbene Aura-Soma-Schock-Öl bildet einen Schwingungsschutz um unsere Gefühlserinnerungen, wenn es - nach Vorschrift - auf Bauch und linker Körperhälfte aufgetragen wird. Genaue Anwendung und Wirkungsweisen finden Sie im Buch "Aura-Soma" von Irene Dalichow und Mike Booth. Die Aura-Soma-Öle sind im Esoterikhandel erhältlich.

Der Mond im Horoskop spiegelt unsere Empfindsamkeit wider und zeigt, wo wir sehr beeinflussbar und verletzbar sind. Wenn wir uns durch die Emotionen unserer Mitmenschen in unserem Wohlbefinden beeinträchtigt fühlen, können wir uns jedoch durch die Kraft unserer imaginären Vorstellung schützen. Hierzu eine kleine Übung, die in jeder Lebenslage anwendbar ist: stellen Sie sich vor, dass Sie rund um Ihren Körper herum von einem Ei aus weißem Licht umgeben sind. Dieses Lichtei lässt nur die Einflüsse hindurch, die Sie zulassen wollen. Die Dichte des gedachten Lichtes ist flexibel; sie kann zart-durchlässig sein und sich im Bedarfsfall - wenn Sie sich gegen negative Einflüsse abschirmen wollen - zur undurchlässigen Glasscheibe verdichten.

Mondmusik ist Gefühlsmusik. Es sind weiche und schwingende Töne, wie beispielsweise die der Geige. Wassermusik, auch das Plätschern eines Baches oder eines Wasserfalles im Hintergrund stimmt uns auf unser Gemüt ein.


Erholung finden Sie im tätigen Rückzug

Sie wirken bescheiden, weil Sie mit vorgegebenen Lebensumständen hervorragend auskommen können. Ihre Fähigkeit liegt darin, aus wenig, viel zu machen. Ihre Genügsamkeit wird Ihnen aber zum Verhängnis, wenn Sie sich selbst nicht eingestehen, dass Sie sich zeitweise mehr Zuwendung wünschen, als Sie bekommen.
Dann äußert sich Ihr Bedürfnis nach mehr Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit in hypochondrischen Krankheitssymptomen. In solchen Fällen versuchen Sie sich damit zu trösten, dass wenigstens Ihr Arzt sich um Ihr Wohlbefinden sorgt, und begnügen sich mit therapeutischen Maßnahmen. Ihre Gefühlsnöte werden dabei aber leider nicht mittherapiert. Wenn Diäten, Heilkuren und pflanzlichen Heilmitteln Ihren Alltag ausfüllen, kann das möglicherweise ein Ausdruck Ihrer Sehnsucht nach menschlicher Zuwendung sein. Vermutlich pflegen Sie sich lieber selbst, stellen aber dafür Ihre Therapie in den Mittelpunkt des Tages. Ihr Hang zur Hypochondrie zeigt sich jedoch nicht nur durch Ihre Krankheiten, sondern auch durch einen überbetont gesunden Lebenswandel, durch den Sie Krankheit vermeiden wollen. Dann stehen statt Therapien vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen im Zentrum Ihres Tagesablaufes.

Sie sind analytisch begabt und werden daher schnell einen Zusammenhang zwischen Ihrem Krankheitssymptom und Ihrer psychischer Verfassung herausfinden. Sie können mit Ihrem Unterbewussten in Kontakt treten, indem Sie lernen, jedes Zipperlein bei sich tatsächlich ernst zu nehmen, um es dann in einem großen Zusammenhang zu bewerten. So machen Sie sich mit Ihren verborgenen Ängsten und Bedürfnissen vertraut, denen es gilt, nachzugeben. Mit Bachblütenessenzen können Sie Körper und Psyche in Einklang bringen. Über das Studium der Blütenessenzen lernen Sie, die psychischen Ursachen mancher Krankheitsbilder zu verstehen. Möglicherweise verfügen Sie über ein nuanciertes Farbempfinden und sprechen gut auf Farbtherapie an. Außerdem werden Sie sich für die Bedeutung der Farben und deren Einflüsse auf die Psyche des Menschen interessieren, weil Sie deren angenehme oder unangenehme Schwingungen bestimmt selbst schon längst bemerkt haben. Die Kräfte der Natur unterstützen Ihr Wohlbefinden. Deshalb sollten Sie sich im Krankheitsfall nach Möglichkeit mit Naturheilmedizin kurieren, wobei homöopathische Mittel mit Sicherheit eine optimale Wirkung erzielen.

Erholung finden Sie, wenn Sie sich in der Natur aufhalten. In Stresssituationen können Sie sich durch Gartenarbeit entspannen. Wenn Sie barfuß in der warmen Erde waten oder in einer Blumenwiese Ihre persönlichen Heilkräuter pflücken, kommen Sie in Kontakt mit den heilenden Kräften der Natur. Ihr hieraus erlangtes Wohlbefinden ist die Basis für Ihre Gesundheit. So selbstverständlich, wie Sie die Früchte der Natur mit innerer Dankbarkeit annehmen können, sollten Sie sich auch die Zuwendung eines geliebten Menschen schenken lassen. Sorgen Sie sich ruhig auch um die Bedürfnisse in Ihnen, die mit Liebe und Zärtlichkeit gestillt werden wollen.

Durch eine ganz einfache Körperübung können Sie mit der Energie Ihres Jungfraumondes in Berührung kommen: stellen Sie Ihre Füße in schulterbreitem Abstand nebeneinander und stehen Sie mit leicht gebeugten Knien so da, dass Ihr Becken locker schwingend zwischen den Hüftgelenken aufgehängt ist. Schließen Sie nun Ihre Augen und beginnen Sie, kreisende, schwingende Hüftbewegungen zu machen, wobei Sie mit langsamen Bewegungen beginnen sollten. Versuchen Sie einen vollständig runden Kreis zu formen, wobei Ihr Oberkörper gerade, jedoch nicht steif bleiben sollte. Stellen Sie sich, während Sie Ihre Hüfte so hin- und herschwingen, vor, dass Ihr Bauch unterhalb des Nabels mit einer ockerfarbenen Flüssigkeit gefüllt ist. Diese ockerne Flüssigkeit bewegt sich durch Ihre Kreisbewegungen in Ihrem Becken wie Wasser in einem kugelförmigen Gefäß. Versuchen Sie dabei, Ihren Afterschließmuskel entspannt zu lassen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten ruhen Sie sich am besten noch ein wenig im Liegen aus. Während dieser Übung können die Gefühle und Bedürfnisse, die Sie in Ihrem Bauch die ganze Zeit mit sich herumtragen, spürbar werden. Denken Sie dabei daran, dass alles, was Sie in diesem Moment erleben und fühlen, in Ordnung und ein Teil Ihres emotionalen Wesens ist.

Dem Zeichen Jungfrau werden in der Astrologie Erdfarben zugeordnet. Beigebraune Tücher, die auch ein zartes Lindgrün vorweisen dürfen, können Sie auf Sessel und Tisch geschmackvoll ausbreiten. Sie schaffen sich somit eine mondische Atmosphäre, die Ihr emotionales Wesen anspricht.

Duftöle bewirken eine angenehme Atmosphäre im Raum, wenn sie in Duftlampen verdampft werden. Allerdings sollte man sich nicht ständig in duftenden Räumen aufhalten, weil sonst vereinzelt auch Unverträglichkeiten auftauchen können. Duftöle eignen sich hervorragend als Stimmungsmacher und sollten ausschließlich als solche eingesetzt werden. Als Duftessenz kann dem Zeichen Jungfrau die zarte Duftnote des Lavendels zugeschrieben werden. Lavendel hat eine antiseptische Wirkung und kann in einem Duftsäckchen im Kleiderschrank zwischen die Wäschestücke gelegt werden. Ein paar Tropfen Lavendelöl ins Badewasser wirken entspannend und fördern Ihr Wohlbefinden.


Gesund durch Haushalten mit den Kräften

Sie haben eine gute Beobachtungsgabe und Sie wissen schnell, wie Sie einem Mitmenschen Freude bereiten und was Sie tun können, um ihn bei Laune zu halten. Zu Ihren persönlichen Gefühlen haben Sie allerdings weit weniger Bezug. Gefühle sind niemals gleich und verändern sich ständig. Deshalb sind Sie besonders schwer einzuordnen. Wenn Sie an sich selbst minuziös feststellen, wie Sie mal mehr und mal weniger lieben oder traurig sind, wissen Sie manchmal nicht, ob Sie beispielsweise nun wirklich verliebt sind oder nur so tun. Zeitweise wird Ihnen der ganze Gefühlssumpf einfach zu viel, weil Sie bei sich selbst nicht mehr durchblicken. Deshalb schalten Sie erst einmal auf "cool" und lassen sich - oberflächlich betrachtet - kaum beeindrucken.

Doch Emotionen lassen sich nicht so einfach abstellen, denn sie sind ständig im Fluss. So irritiert es Sie auch, wenn sich Ihnen Ihr Partner nicht stets mit derselben Zuneigung nähert. Je mehr Sie sich verunsichert fühlen, desto mehr Wert legen Sie auf das Funktionieren - sowohl der äußeren Vorgänge in der Partnerschaft als auch der inneren Vorgänge in Ihrem Körper. Mit Ihrer hervorragenden Selbstbeobachtungsgabe nehmen Sie zwar geringste funktionale Veränderungen im Körper wahr, befürchten allerdings, dass dies ein Zeichen einer schlimmen Erkrankung sein könnte. Wenn sich das körperliche Symptom in Wohlgefallen aufgelöst hat, mag Ihnen bald wieder etwas anderes an Ihrem Körper suspekt vorkommen. Vor allem schmerzt es Sie sehr, wenn Sie merken, dass die Menschen, deren Aufmerksamkeit Sie mit Ihrem Krankheitsbericht erwecken wollen, Ihre Krankheitsempfindungen nicht ernst nehmen.

Sie werden gesund, wenn Sie die zwei Seiten Ihrer Persönlichkeit akzeptieren: Ihre Vernunft und Ihre Wünsche. Weil Sie aber keinesfalls den reibungslosen Ablauf in Familie oder Arbeit durcheinander bringen wollen, stellen Sie voller Bescheidenheit so manchen Wunsch zurück, den Sie als unwichtig abtun. Eine Erkrankung oder eine körperliche Unpässlichkeit empfinden Sie dann doch als schwerwiegend genug, um die Aufmerksamkeit und Zuwendung anderer zu erwecken. Aufgrund Ihrer körperlichen Einschränkung können Sie bestimmte Alltagsaufgaben nicht erfüllen, was Sie sich jedoch ohne Beschwerden nicht erlaubt hätten. Im Endeffekt haben Sie aber mit Ihrer Unpässlichkeit dasselbe erreicht, was Ihre innere Stimme Ihnen vermitteln wollte: Chaos auch einmal in Kauf zu nehmen. Heilung finden Sie, wenn Sie Ihrem Wunsch nach Nähe und Zuwendung nachgeben und auch einmal jemandem bewusst zur Last fallen. Sie machen sich selbst heil, wenn Sie sich Alltagsbedingungen schaffen, unter denen Sie sich auch wohl fühlen, auch wenn Sie bei anderen so manchen Umstand hervorrufen.

Wenn Sie sich nicht im Klaren sind, welche Missstände tatsächlich veränderbar sind, so fangen Sie ruhig einmal zu träumen an. Denken Sie sich eine heile Welt aus, in der alles so ist, wie Sie es sich ersehnen - auch wenn das im ersten Moment sehr fantastisch zu werden scheint. Vielleicht gibt es aber auch einen Roman, der Sie besonders ergriffen hat, oder einen Film, dessen Szenen Sie als hinreißend schön oder gar als romantisch empfanden. Schreiben Sie sich wenigstens die wichtigsten Punkte Ihres Tagtraumes auf. Nun überlegen Sie konkret, wie Sie jeden Tag eine Stunde lang einen Teil Ihres Traumes verwirklichen können. Der zärtliche Liebhaber aus dem Roman kann in eine angenehme Partnermassagestunde umfunktioniert werden, in der auch Sie genießen dürfen. Der Traum vom Landleben mag in eine Samenaufzucht auf dem Balkon oder in ein Haustier verlegt werden. Wenn Sie jeden Tag eine Stunde "heile Welt" genießen lernen, wird vieles im Leben wieder heil werden können.

Vermutlich essen Sie gesundheitsbewusst: Viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornnahrung. Reine Lebensmittel, die nicht industriell behandelt wurden, unterstützen die Reinigungsfunktionen Ihres Körpers und geben Ihnen Kraft und Ausdauer für die Alltagsbewältigung. Im Grunde genommen sind Sie nicht heikel und essen alles auf, was auf den Tisch kommt - schon deshalb, weil Sie der Mutter Natur für Ihre Früchte dankbar sind. Es kann Ihnen aber passieren, dass Sie zu wenig Abwechslung in die Küche bringen - und dann zwar gesund, aber auch gelangweilt essen. Probieren Sie ruhig mal ein neues Rezept aus. Vielleicht fühlen Sie sich von exotischen Früchten und Gerichten nicht besonders angezogen. Das entspricht Ihrem
gesunden inneren Instinkt, mit dem Sie sich lieber mit inländischen Nahrungsmitteln ernähren. Vermutlich haben Sie weniger den Drang, abnehmen zu müssen, denn Sie sind ein Mensch mit Maß. Die Pflege Ihres Körpers bleibt trotzdem wichtig. Eine Heilfastenkur - ein- oder zweimal im Jahr durchgeführt - reinigt Ihren Körper von Verschlackungen und kann Ihnen zu neuen Kräften verhelfen.


Bedürfnis und Vergeistigung

Zeitweise tut es Ihnen besonders gut, mit ein paar interessierten Freunden ungebunden in Urlaub zu fahren. Ein Wochenende außerhalb Familie oder Partnerschaft, an dem Sie Ihren Interessen nachgehen, verschafft Ihnen optimale Erholung. Sie haben spontane Einfälle, die Sie auch verwirklichen sollten - selbst wenn Sie zunächst einmal etwas verrückt klingen. Um sich wieder Ihren geliebten Mitmenschen widmen zu können, brauchen Sie zwischendurch die Möglichkeit, tun und lassen zu können, was Sie wollen. In Zeiten, in denen Sie sich beziehungsmäßig sehr vereinnahmt fühlen, schaffen Sie sich durch übersteigerte Aktivität einen Freiraum. In solchen Phasen drehen Sie sich wie ein Wirbelwind, um ja nicht greifbar zu sein. Je bedrohlicher Ihnen die Vereinnahmung erscheint, desto dynamischer werden Sie. Das Ganze kann sich überdrehen und mit einem plötzlichen Zusammenbruch zum Stoppen kommen. Dann finden Sie Ruhe im Krankenbett! Um das zu vermeiden, sollten Sie alle 2 Stunden eine kleine Pause von 5 Minuten einlegen, in denen Sie ruhig durchatmen und kurz einmal nachspüren, wie angespannt Sie sind. Durch regelmäßiges Innehalten werden Sie ruhiger werden und so manche Aktion in einem langsameren Tempo fortfahren.

Aufgrund Ihrer inneren Angespanntheit ist es nicht verwunderlich, wenn Sie einen sehr empfindlichen Magen haben, der des Öfteren übersäuert ist. So vertragen Sie Stoffe schlecht, die die Magenschleimhäute reizen - wie etwa Kaffee oder Nikotin. Vermutlich leiden Sie in regelmäßigen Abständen an einem verdorbenen Magen. Das tritt z.B. dann auf, wenn Sie sich gerade besonders vereinnahmt oder bedrängt fühlen. Nichts macht Sie nervöser als das Gefühl, für jemanden verfügbar zu sein. Schon als Kind haben Sie wohl erfahren, dass die Nähe und Zuneigung anderer um den Preis Ihrer Selbstständigkeit geschieht. Diesen Eindruck tragen Sie auch heute noch mit sich herum. Deshalb achten Sie mit äußerster Sensibilität auf Ihre Unabhängigkeit. Und das entfremdet Sie zeitweilig auch wieder Ihren lieb gewonnenen Gewohnheiten und Partnerschaften. Wenn Sie sich durch ein "Ich muss" fremdbestimmt fühlen, neigen Sie auf körperlicher Ebene zu Abwehrreaktionen. Die machen sich beispielsweise als harmlose Hautausschläge bemerkbar - Hautausschläge, die dann wieder verschwinden, wenn Sie sich von Ihrem psychischen Stress erlöst haben. In vermeintlich unveränderbaren Situationen, in denen Sie sich von anderen bevormundet oder verpflichtet fühlen, können Herzrhythmusstörungen Ihre innere Beengtheit anzeigen. Sie streben zwischendurch nun mal einen eigenen Rhythmus an - denn sie setzen das mit Unabhängigkeit in Verbindung und drücken diese damit auch aus.Sie brauchen im Alltag Ihre persönlichen Freiräume, die Sie sich garantieren sollten.
Vielleicht möchten Sie erst einmal in Ruhe gelassen werden, um sich von Arbeit auf Partnerschaft oder Familie umstellen zu können. Ein Spaziergang an der frischen Luft mag ebenfalls eine befreiende Wirkung haben. Nach Phasen der Extrovertiertheit brauchen Sie eine Rückzugsmöglichkeit, um sich wieder zu sammeln. Daher sollten Sie in Ihrem Zusammenleben bestimmte Gepflogenheiten einführen, die Ihnen die Möglichkeit zur Entspannung verschaffen. Erholung finden Sie wohl weniger bei einem Mittagsschläfchen als vielmehr durch eine interessante Ablenkung. So brauchen Sie Zeit, in der Sie sich sicher sein können, nicht von anderen mit deren Belangen überfallen zu werden.

Die Schwingungen gewisser Bachblütenessenzen können Ihnen dabei behilflich sein, Ihr individuelles Nähe-Distanz-Verhältnis zu Ihren Mitmenschen aufzubauen. Die Bachblüte "Water Violet" hilft Ihnen z.B., sich den nötigen Rückzug zu gestatten, bei dem Sie die Eindrücke verarbeiten können, um dann wieder für den Kontakt mit anderen bereit zu sein. Die Bachblüte "Cherry Plum" hilft Gefühle und Bedürfnisse zu äußern, wenn eine innere Anspannung zu explodieren droht - eine Anspannung, die dadurch entstanden ist, dass aufgrund von Vernunft oder Angst Emotionen zurückgehalten wurden.


Unser Regelsystem

Der Saturn ist im Horoskop Teil eines Regelsystems, das reduzierende Kräfte in uns wirksam werden lässt. Er ist ein Begrenzer. Wenn wir uns zusammennehmen, wenn wir verzichten, oder wenn wir erst einmal planen, bevor wir handeln, leben wir nach dem Prinzip des Saturns. Saturn ist somit der Verzögerer aller beschleunigenden Kräfte in uns. Natürlich ist ein Austausch zwischen Gasgeben und Bremsen notwendig, damit ein Gefährt - unser Körper - in seinen Funktionen nicht überdreht.
Wenn jedoch die saturnischen Kräfte des Blockierens überhand nehmen, kommt es zum Stillstand. Für unsere Körperfunktionen könnte dies bedeuten, dass Zellvorgänge zum Erliegen kommen - und unser letzter saturnisch-körperlicher Zustand ist der Tod.

Saturn ist in unserem Körper überall dort wirksam, wo es um Stabilität geht. Ohne unsere Knochen wären wir nicht zu willentlichen Bewegungen fähig - oder wir müssten uns wie ein Schleimpilz gleiten lassen. Die Zusammenziehung unserer
Muskeln - eine Funktion des Saturns - ist ein Teil unserer Muskelbewegung: die Kontraktion. Ein Muskelkrampf tritt auf, wenn der Muskel nicht mehr entspannt werden kann. Hier wird deutlich, wie notwendig es ist, dass wir den saturnischen Vorgängen in uns auch notwendige Lockerungen, Entspannungen und Nachgeben entgegensetzen.

Die Wirbelsäule ist saturnischer Natur und befähigt den Menschen zum aufrechten Gang. Wir sehen an der Körperhaltung eines Menschen sein Selbstbewusstsein und auch seine Aufrichtigkeit. Überstreckung symbolisiert Überheblichkeit und damit auch zum Starrsinn. Wirbelsäulenbeschwerden haben in der Regel saturnischen Charakter. Sie sind Anzeichen für eine Überbelastung - Anzeichen dafür, dass wir uns zu oft gebeugt und im psychischen Sinne auch selbst gedemütigt haben. Andererseits wird aber auch unsere Unbeugsamkeit, unsere fehlende Einsicht, die häufig mit Überheblichkeit einhergeht, durch steife Wirbel, Halsstarre, und auch Wirbelfrakturen deutlich.

Vermutlich haben Sie schon des Öfteren so genannte Zahnträume gehabt, in denen Ihnen voller Entsetzen ein Zahn ausgefallen ist oder die Zähne zu faulen begannen.
Solche Träume bedeuten häufig, dass wir eine notwendige Veränderung ahnen, doch unsere saturnischen Kräfte diese psychische Umwälzung verhindern möchten.
Je verkrampfter wir an Altgewohntem festhalten, desto zerstörerischer werden die Energien des Umbruchs für das, was der Saturnanteil festhalten will - und der Zahn als Vertreter des Alten muss geopfert werden.

Die Begrenzungsfunktion der Haut ist typisch für das Saturnprinzip: Wir grenzen uns von der umgebenden Materie ab. Über unsere Haut bekommen wir eine klare Vorstellung unserer körperlichen Begrenzung und unserer materiellen Möglichkeiten. Durch sie erhalten wir eine individuelle Form - auch Schönheit.
Durch Saturn können wir erkennen, wer wir sind und in welchem Verhältnis wir zu den anderen Kräften um uns herum stehen. Wir werden vor äußeren Einflüssen geschützt und das ist die Basis unseres Selbstbewusstseins. Um den saturnischen Energien in uns gerecht zu werden, müssen wir uns mit unserem Körper befassen, ihn achten und pflegen und auch unsere psychischen und leistungsorientierten Grenzen akzeptieren.

Sie können Saturn in Ihrer Wirbelsäule bewusst wahrnehmen, wenn Sie folgende Übung machen: stellen Sie sich schulterbreit hin und beugen Sie Ihren Oberkörper so weit es geht, aber locker und ohne Überstreckung nach vorne, sodass möglicherweise die Fingerspitzen den Boden berühren. Atmen Sie mehrmals in dieser Haltung aus. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kopf locker nach unten hängt. Dann richten Sie locker weiteratmend ganz langsam Wirbel für Wirbel auf, sodass Ihre Wirbelsäule am Halsende - wie eine Marionette an einem Fädchen - aufgehängt ist. Für das Aufrichten sollten Sie sich mindestens 1/2 bis 1 Minute Zeit lassen. Vielleicht spüren Sie während des Aufrichtens ein Ziehen - vor allem dort, wo Ihre saturnischen Kräfte zu stark am Wirken sind. Dort halten Sie Kummer, Sorgen oder Ängste fest. Das Aura-Soma-Öl Nr. 5: "Gelb über Rot", heilt und schützt mittels der heilenden Kräfte von Pflanzen und Edelsteinen unser unterstes Energiezentrum, das so genannte Wurzelchakra. Das liegt in der Gegend des Unterbauches. Bei der Beschreibung Ihres Saturnzeichens finden Sie eine Erdungsübung, die dazu dient, Sie mit Ihrem Überlebenswillen zu verbinden. Wenn Sie geerdet sind, werden Sie das durch aufkommende Lebensfreude spüren. Das nach Vorschrift aufgetragene
Aura-Soma-Öl Nr. 5 hilft, Ihre Energiereserven zu mobilisieren, damit Sie wieder festen Boden unter den Füßen haben.

Saturn ist die Kraft in uns, die uns mit Mutter Erde verbindet. Sie führt uns zu unseren Wurzeln zurück und zeigt uns damit auf, was an Liebe und Achtung für unsere Mutter Erde notwendig ist, damit wir weiterleben können. Unsere Wegwerfgesellschaft und unser kapitalistisches Wirtschaftssystem arbeitet den positiven saturnischen Prinzipien oft entgegen, vor allem, wenn wir die Erde
ausbeuten. Anhand der Denkweisen und Rituale von Naturvölkern können wir wieder zu einem ausgewogenen Verhältnis zu unserer Umwelt zurückfinden. Die Dakota-Indianer Nordamerikas beispielsweise haben nur so viel Büffel geschlachtet, wie Sie an Fleischvorrat zum Überleben brauchten. Außerdem wurden vom Büffel so gut wie alle Körperteile weiterverarbeitet. Eine solche ökologische Nutznießung der Materie beinhaltet eine natürliche Beschränkung und ist im positiven Sinne saturnisch.
Besonders Menschen aus Industrieländern werden das erst wieder erlernen müssen. Wir können jenes ökologische Prinzip an unserem Körper anwenden, indem wir ihm das zuführen, was er braucht: Nahrung, Wärme, Sexualität. In der sinnvollen Reduktion liegt unsere Gesundheit - nicht jedoch im grämenden Verzicht und im Sich-Nichts-Gönnen-Wollen.

Unsere saturnische Aufgabe ist es, Ganzheit durch Vervollkommnung unserer Persönlichkeit zu erlangen. Krankheiten können ein Mittel sein, uns unsere Aufgabe bewusst zu machen. Saturn wird häufig als der Schicksalsplanet bezeichnet, weil er in Zusammenhang mit dem astrologischen Haus, in dem er steht, aufzeigt, welches Kreuz wir auf uns laden. Stellt man sich die Frage nach dem Warum, so kann man in der Regel nur eine befriedigende Antwort finden, wenn man die Möglichkeit einer Seeleninkarnation in Betracht zieht - denn dann kann man unsere saturnische Aufgabe als einen weiteren Reifungsprozess unserer Seele verstehen: Wir machen in unserer sozialen und körperlich ausgerichteten Inkarnation als Mensch Erfahrungen, die uns zu spirituellen Erkenntnissen führen, was wahre Liebe ist.


Selbsterhaltung durch Selbstverwirklichung

Bei dieser Saturnstellung werden Sie davor bewahrt, sich durch Selbstüberschätzung in Ihren Zielen zu verkalkulieren. Sie haben eine Neigung zur Perfektion, die Ihnen aber auch die Sicherheit gibt, Ihr Vorhaben auch wirklich in den Griff zu bekommen. Wegen Ihrer Gewissenhaftigkeit wissen Sie, was Sie wirklich können und wo Ihre persönlichen Grenzen liegen. Wenn Sie sich dazu hinreißen lassen, zu viel auf einmal zu erledigen, ist das Raubbau an Ihren Kräften - und der reguliert sich unbewusst, da unüberwindbare Hindernisse Sie zum Aufgeben einer Sache zwingen. Ihre Niederlagen sind also wohl Regulationssysteme, mit denen Sie sich vor Leistungsüberforderung intuitiv zu schützen wissen.

Wenn Ihre saturnischen Kräfte verhärten, übersehen Sie den rechten Zeitpunkt, an dem Sie entweder von einer Sache ablassen oder ein langsameres Arbeitstempo wählen sollten. Möglicherweise bremst Sie dann ein Hexenschuss im Lendenwirbelbereich kräftig ab. Da Sie sich vorzugsweise in Dauerstress begeben, können auch chronische Krankheitsbilder hervorgerufen werden. Vor allem werden Sie bei durch Stress ausgelösten Verkrampfungen zu wenig an die Freuden den Lebens denken, die Erholung und Ausgleich schaffen. Typische Symptome der Managerkrankheit können folgen: Ein übermäßig belastetes Herz. Dahinter steckt ein gesteigerter Profilierungsdrang, mit dem man auf Lob und Anerkennung abzielt und so hofft, zufrieden und glücklich zu werden. Vor lauter Aufgaben und Terminen leben Sie leider vornehmlich für Ziele in der Zukunft - deswegen kann der Augenblick in seiner Fülle nicht mehr genossen werden. Tatsache ist aber, dass der Mensch nur in der Gegenwart lebt: Der Gegenwart sollte er deshalb all seine Aufmerksamkeit widmen.
Um "heiße" Stressphasen auch ausgleichen zu können, sollten Sie sich bewusst Zeit für die Liebe und für andere schöne Freizeitvergnügungen nehmen. Wenn Sie den freudigen Ereignissen dieselbe Berechtigung in Ihrem Leben geben wie Ihren Zielen und Ihrem Erfolgsstreben, sind Sie vor gesundheitsgefährdender Selbstsabotage gefeit. Die Notwendigkeit zum Ausgleich werden Sie jedoch nur erkennen, wenn Sie sich genügend geerdet haben.

Zu der hier notwendigen Erdung bietet sich eine einfache Übung an. Dabei geht es um den Rhythmus von Spannung und Entspannung. Vor allem letzere ist bei saturnischen Vorgängen sehr wichtig. Legen Sie sich flach auf eine Matte und stellen Sie die Beine so auf, dass sich die Knie nicht berühren. Sie sollten aber auch keine Anstrengung benötigen, um zu verhindern, dass Ihre Knie nicht auseinander klappen. Wenn Sie nun den Afterschließmuskel zusammenziehen - ohne den Gesäßmuskel zusammenzuzwicken - spüren Sie die Dammuskulatur zwischen After und Geschlecht. Männer können mit dem Darmmuskel willentlich ihr Glied bewegen. Im Bereich des Damms liegt ein Energiezentrum, das so genannte Wurzelchakra. Wenn dieses Energiezentrum aktiviert wird, werden in uns Kräfte wirksam, die uns für die Erhaltung unserer Art mobilisieren. Das nennt man im psychisch-energetischen Sinne Erdung. Der Darmmuskel kann entspannt werden, wenn Sie als Frau Ihre Scheide entspannen oder als Mann Ihr Glied wieder schlaff hängen lassen. Sie können sich nun bildhaft vorstellen, dass Ihr Darmmuskel ein Lift ist, der ein siebenstöckiges Hochhaus (sieben Chakren) hinauffährt und in jedem Stockwerk anhält - hierbei spannen Sie den Darmmuskel an. Oben angekommen fährt der Aufzug in gleicher Weise wieder ins Erdgeschoss hinunter. Während sich in Ihrer Vorstellung der Aufzug bewegt,
entspannen Sie Ihre Dammuskulatur.

Wenn Sie diese Übung regelmäßig anwenden, werden Sie im Laufe der Zeit immer mehr mit Ihren körperlichen Notwendigkeiten vertraut werden. Sie werden bestimmt auch stärker auf gesunde Ernährung achten. Eine Erdung aktiviert die selbsterhaltenden Kräfte und befähigt Sie, angestauten Ärger zu klären und Ihre Bedürfnisse zu vermitteln. Sie lernen mit Ihren Instinkten und Trieben besser umzugehen und gelangen dadurch zu einer erfüllteren Sexualität.

Ihre saturnischen Kräfte können Sie dazu verwenden, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Dadurch werden Sie die Zeiten erkennen, in denen Sie sich von Ihrem Ehrgeiz treiben lassen, um fehlendes Selbstwertgefühl zu übertünchen. Sie lernen Ihren persönlichen Wert schätzen, wenn Sie sich und anderen bewusst Grenzen setzen- Grenzen, die Sie vor Kräfteverschleiß schützen.


Heilungsaufgabe:
Eigenverantwortung entwickeln

Der Saturn steht im übertragenen Sinne für die soziale Veranlagung des Menschen, Dorfgemeinschaften oder Staaten zu bilden. Das Haus, in dem der Saturn steht, weist uns darauf hin, in welche Lebenslehre wir noch gehen müssen, um unsere Persönlichkeit zu vervollkommnen. In Ihrem Falle gehen Sie in die Lehre des Königs, der Verantwortung für all sein Handeln selbst trägt. Als König sind Sie es sich schuldig, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich voller Würde Ihrem Volk zu zeigen. Möglicherweise halten Sie Ihre Talente hinter dem Berg, weil Sie meinen, dass Sie nicht gut genug seien oder sich in einer exponierten Stellung blamieren könnten. Damit verbieten Sie sich vermutlich genau das, was Ihnen Spaß macht und mehr Lebensfreude und Selbstsicherheit einbringt. Beschwerden, Krankheiten und auch das, was Sie immer wieder in Ihrem Leben blockiert, sollten Sie als Aufruf betrachten, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Körperliche und psychische Blockaden sind sehr häufig ein Ergebnis unserer Ängste. Angst will uns im positiven Sinne vor Selbstüberschätzung bewahren. Im negativen Sinne, also auch bei der Überbetonung des Saturns, verhindern unsere Ängste unser Lebendigsein! Ihr Saturn ruft Sie dazu auf, über den Schatten von "Ich darf nicht" oder "Ich kann mir das nicht leisten!" zu springen. Sie sind mit dieser Saturnstellung aufgefordert, genau diejenigen Hindernisse zu überwinden, die Sie in Ihrer Lebendigkeit lähmen. Kreislaufstörungen, die mit kalten Füßen und Händen einhergehen, begründen sich auf einer schlechten Durchblutung - eine Durchblutung, die durch Gemütswallungen wieder mehr Schwung bekommen könnte. Sie sind verantwortungsbewusst und können Aufgaben nicht leicht delegieren. Deshalb überanstrengen Sie sich oft und sind aufgrund der Verantwortung, die Sie zu überfordern droht, Stress ausgesetzt, der Herz, Kreislauf und Magen angreifen kann.

Wenn Sie spüren, dass Sie momentan von Angst oder Minderwertigkeitskomplexen blockiert werden, können Sie wieder Mut fassen, indem Sie sich einen positiven Ausgang Ihres Vorhabens visualisieren. Durchdenken Sie Ihr Projekt vor allem so, dass jeder einzelne Schritt, den Sie sich vorstellen, mit einem Zwischenerfolg belohnt wird. Dadurch erarbeiten Sie mit Ihrer Vorstellungskraft positive Lösungsmöglichkeiten. Ebenso stärken Sie Ihr Vertrauen auf ein Schicksal, das es gut mit Ihnen meint.

Mit dieser Saturnstellung haben Sie die Lernaufgabe, echte Entscheidungen zu fällen, die wahre Verantwortung nach sich ziehen. Sie werden in Ihrem Leben dazu aufgefordert, Ihren Lebensstil wie ein König selbst zu bestimmen, indem Sie Wesentliches von Unwesentlichem trennen. Vermutlich haben Sie schon oft
Entscheidungen gefällt, die Wesentliches mit Pflicht und Freudlosigkeit verbanden. Mit dieser Saturnstellung begeben Sie sich auf einen Lernprozess - ein Lernprozess, bei dem Sie Wesentliches daran erkennen, dass es Ihre Kräfte nicht verbraucht, sondern regeneriert. Das, was Sie psychisch aufbaut, verleiht Ihnen als König das Zepter der Macht, mit dem Sie über Ihre persönlichen Kräfte schalten und walten.

Eine Aufgabe, die Saturn uns stellt, können wir in der Regel nur langsam und nur mit willigem Üben erfüllen. Ungeduld uns selbst gegenüber ist hier fehl am Platze. Manchmal müssen wir uns erst einmal geistig auf unsere saturnische Aufgabe einstimmen. Hierbei können Affirmationen behilflich sein. Affirmationen sind immer positive Formulierungen - Formulierungen, die die Worte "nein", "nicht" oder "nicht tun" keinesfalls enthalten sollten, da jene unser Unterbewusstsein blockieren. Sie können sich selbst einen passenden Satz ausdenken, der in etwa so lauten könnte: "Ich darf mich am Leben erfreuen!" oder "Ich beweise meine Kraft nur mir selbst!". Ihren persönlichen Satz schreiben Sie am besten auf ein Papier und platzieren das so an einem Ort, dass Sie den Satz unweigerlich mehrmals täglich lesen und betrachten. Sie können sich ebenfalls aus dem Buch von Louise L. Hay: "Heile deinen Körper" Anregungen für Affirmationen entnehmen.


Unser Reizleitungssystem

Die Energien des Uranus veranlassen uns dazu, plötzlich etwas anderes als das Bisherige oder etwas anderes als die anderen sein zu wollen. Solche Andersartigkeiten entstammen selten einem Plan, sondern vielmehr einem momentan auftretenden Impuls, dem wir unweigerlich, besser gesagt intuitiv nachgeben. Unsere Veränderungsinitiativen brechen fast reflexartig aus uns heraus.
Daher werden dem Uranus auch unsere Reflexe und die Funktion der Nerven zugesprochen. Die Elektrizität im Körper, also die Reaktionsgeschwindigkeit und ebenso die Fähigkeit, schnell umzudenken und sich Entwicklungen im Außen anzupassen: All das zählt zur Kraft des Uranus.

Wir können uns die Kräfte des Uranus so vorstellen, dass wir wie ein elektrisches Gerät mit Strom aufgeladen werden. Schnell reagieren, also funktionsfähig sein, können wir nämlich nur, wenn unser Akkumulator Spannung anzeigt. Manchmal stehen uns sprichwörtlich die Haare zu Berge, weil wir durch synthetische Kleidung elektrisch aufgeladen wurden. Mit einem harmlosen Stromschlag neutralisieren wir uns dann wieder. Und dieser Funke ist uranischer Natur. Energetische Aufladungen und psychische Spannungen kommen zu Stande, wenn wir zu wenig geerdet sind. Folglich kommt es zu Überreizungen unserer Nerven und wir reagieren uns in affektiver Art und Weise wieder ab. Das bringt uns manchmal auch wieder auf den Boden. Solange uns die Orientierung fehlt - wir also zu wenig geerdet sind - sind wir fahrig, gereizt, hysterisch - ganz einfach überdreht.

Uranus ist einer der Gegenspieler unserer saturnischen, also bewahrenden und erhaltenden Kräfte. Die Pubertät als Zeit der Ablösung von elterlichen Vorbildern und Erziehungsmustern ist eine wichtige uranische Entwicklungsphase. Ohne die Rebellion der Jugend käme es in unserer Gesellschaft wohl kaum zu Erneuerungen.
Als Erwachsene möchten wir durch Erhaltung eines Status quo zukünftige Entwicklungen absichern. Jugendliche leben noch mehr im Augenblick und geben ihren Impulsen ungeniert nach. Das lässt sie unbedarft und auch unverdorben Neues ausprobieren. Natürlich gehört es auch zur Jugend, zu übertreiben und auszuflippen. Das sind die Auswirkungen uranischer Überreizungen.

Uranische Entwicklungsphasen wiederholen sich etwa im Alter um 40, also dann, wenn andere von Midlife-crisis sprechen oder bei manchen Frauen schon erste Anzeichen der Menopause auftreten. Das Alter um die 40 ist geprägt von Unzufriedenheit. Viele fragen sich, ob das bisher Erreichte schon alles gewesen ist.
Wir sind hier drauf und dran, die Lebensmitte zu überschreiten. Das lässt uns leicht befürchten, dass nun alles wohl nur noch bergab gehen könnte. Wir werden uns der Langeweile und der Routine in unserem Leben bewusst. Das könnte sogar zu einer (Torschluss)-Panik führen, in deren Folge wir eingefahrene Lebensweisen, verstaubte Partnerschaften und langweilig gewordene Berufssituationen ohne Rückschau über den Haufen werfen. Im Alter um 40 haben wir noch einmal die Chance, neu zu werden. Wir stecken wie Teenager in einer Identitätskrise: Wir fühlen uns nur von Gleichaltrigen verstanden und sind darauf bedacht, uns so viel Freiheiten wie möglich zu ergattern. Uranus lädt uns in dieser Zeit noch einmal energetisch auf, damit wir in der Persönlichkeitsentwicklung einen weiteren Schritt zur Reife wagen.

Durch die Energien des Uranus werden wir immer wieder aufgefordert, Verantwortung für ein selbstständiges und individuell geführtes Leben zu übernehmen. Tun wir das nicht, handeln wir gegen die Impulse des Uranus - undwir werden krank. Nervöse Übererregung mag dann genauso vorkommen wie Funktionsausfälle von Reizleitungen oder auch Störungen der Schilddrüse. Wenn
wir unsere umstürzlerischen Anwandlungen aus Angst vor kommenden Veränderungen zurückhalten, sind wir in unserer Überreiztheit und nach innen verdrängten Rebellion unfallgefährdet. Das Haus, in dem Uranus steht, zeigt an, in welchen Lebensbereichen Sie vermehrt auf Unabhängigkeit und Freiheit achten sollten, um körperlichen Schädigungen vorzubeugen. Das Zeichen, in dem Uranus steht, gibt an, wie Sie Kräfte des Uranus befreien sollen, um sich erfrischt und vital zu fühlen.

Das uranische Energiezentrum sitzt im so genannten Stirnchakra. Dieses Chakra wird bei manchen Meditationsformen als das dritte Auge bezeichnet. Es sitzt zwischen den Augenbrauen, oberhalb der Nasenwurzel im Inneren unseres Kopfes.
Uranus ist der Planet der geistigen Erkenntnis und der kosmischen Eingebungen. Sie können mit einer einfachen Übung Ihre ganzheitliche Wahrnehmungsfähigkeit mit dem OM-Laut erweitern. Hiermit regen Sie Ihr kreatives Denken an und sensibilisieren sich für Ihre innere Stimme, also für Ihre Intuition. Singen Sie OM: Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie tief ein. Singen Sie nun mit der Hälfte Ihrer Atemluft zuerst einmal nur das O, wobei der O-Laut so tief klingen sollte, dass Sie seine Vibrationen tief im Unterbauch, etwa im Bereich des Wurzelchakras, spüren können. Mit dem Rest Ihrer Atemluft singen Sie nun den M-Laut, dessen Klang das dritte Auge zum Vibrieren bringen kann. Wenn Sie den OM-Laut dreimal mit geschlossenen Augen wiederholen, werden Sie danach entweder ein zartes Kitzeln, einen Lichtpunkt oder einen leichten Druck zwischen Ihren Augenbrauen wahrnehmen können. Dann sind Sie geistig wach, aufnahmefähig und reaktionsfähig.

Das Stirnchakra aktiviert die physiologische Wirkung der Hirnanhangsdrüse. In der Hirnanhangsdrüse findet die Hormonregulation des Körpers statt, die wiederum das menschliche Wachstum beeinflusst. Geistig-spirituelles Wachstum kann gefördert werden, wenn das Stirnchakra energetisch gereinigt wird. Das Aura-Soma-Balance-Öl Nr. B1 "Blau über Purpurmagenta" regt dort den Energiefluss an. Das bewirkt, dass Ihre Konzentrationsfähigkeit wächst, dass Sie Ihre geistigen Eingebungen auch wahrnehmen und dass Sie sich innerhalb von Sekunden zum Einschlafen entspannen können. Bei Unruhe durch geistige Überarbeitung, ebenso wenn Sie von zu vielen Gedanken abgelenkt sind, kann das Öl mit kreisenden Bewegungen vom dritten Auge aus bis zu den Schläfen eingerieben werden. Wenn es vor einer Meditation angewandt wird, das Öl wirkt konzentrationsfördernd.


Stress durch Klammern

Ihre Uranus-Kräfte rebellieren, wenn Sie Ihre Selbstentfaltung zu lange unterdrückt haben. Hinter einer solchen Selbstgeißelung kann das kaum greifbare Gefühl stehen, in einer Welt voller Gefahren wohl nicht erwünscht zu sein. Unterschwellig und vielleicht auch durch die Zeichen der Zeit nehmen Sie das Leben als unbeständig wahr. Wirkliche Sicherheit scheint es nicht zu geben. Weil Sie Ihre Existenz und auch Ihren Körper nicht als beschützt empfinden können, lernen Sie mit der Wahrscheinlichkeit zu leben, unverhofft und plötzlich vor einem körperlichen oder materiellen Ruin stehen zu können. In so einem Gefühl beständiger existenzieller Bedrohung bringen wir Menschen zwei entgegengesetzte Reaktionsmuster hervor: übertriebenen Freiheitsdrang, der jedoch keine festen Bindungen zulässt, oder ein besonders angepasstes Beziehungsverhalten, wodurch man den Partner an sich zu binden versucht. Der wird sich jedoch bald in seiner persönlichen Freiheit beschnitten fühlen und sich mehr und mehr distanzieren.

Beide Beziehungsmuster nähren die eigenen Bedürfnisse nach emotionaler Nähe und Sicherheit zu wenig. Freiheit erleben wir als ein Einsamkeit in der Ungebundenheit. Unsere Einsamkeit bringt uns aber leider wieder mit dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein, zusammen. Im Trotz finden wir die Kraft, uns gegen solche Ängste zu wehren. Deshalb setzt man sich mit Vorliebe Situationen aus, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Im Protest, in der Provokation und mit der Unterstützung von Gleichgesinnten versuchen wir dann, eine fast aussichtslose Situation zu meistern.
Angst spielt hierbei eine große Rolle. Wir unterdrücken unsere Angst, indem wir die Gesäßbacken zusammenzwicken. Hieraus können verschiedene körperliche Symptome resultieren: Entzündungen im Mastdarmbereich, Risse im Afterschließmuskel durch zu harten Stuhlgang, Afterjucken und auch Hämorriden. Und wir können uns wohl kaum entfalten, wenn unsere Entscheidungen von Trotz, Angst oder Rebellion geprägt sind. Wenn sich unsere Psyche in unaufhörlicher Alarmbereitschaft befindet, weil wir kein Vertrauen in unsere Zukunft haben, sind wir unterschwellig stets angespannt und auch nervös. Durch unsere Nervosität übersteigern wir schnell unsere Reaktionen und suchen einen Ausgleich in sensationellen Ereignissen. Wenn wir unsere Anspannung nicht ausagieren, dann können Schilddrüsenstörungen, Nervenreizungen und auch Hautjucken, ebenso Allergien auftreten. Einschlafstörungen und irrationale Ängste - auch vor schrecklichen Krankheiten - sind Vorboten dieser Zukunftsangst.

Das Vertrauen in die Zukunft und auch in die Liebe eines Menschen können Sie nicht erzwingen. Sie können sich aber eine optimistischere Zukunftsvision schaffen, indem Sie sich für zwischenmenschliche Kontakte offen halten. Schaffen Sie sich Freunde und schließen Sie sich Gleichgesinnten an, die sich ebenso für eine bessere Zukunft einsetzen wollen. Hüten Sie sich allerdings vor Gesinnungen, die Zukunftspessimismus verbreiten und die bedrohliche Angst vertreten, keine Chance im Leben zu haben. Mit so einer Einstellung können Sie sich kaum selbst entfalten. Sie haben genügend Erkenntnisfähigkeit mitbekommen, auch an Ihrem persönlichen Beziehungsverhalten die Hintergründe menschlicher Machenschaften zu erkennen, die ein harmonisches Zusammenleben stören. Bleiben Sie neugierig und probieren Sie vielleicht auch einmal eine psychologische Selbsterfahrungsgruppe aus, in der Sie Vertrauen in die Kraft des menschlichen Zusammenhalts erfahren können.

Wir Menschen unterliegen dem Trägheitsgesetz und verfallen dementsprechend auch immer wieder unserem Phlegma. In so einem psychischen Zustand können wir uns kaum zu Veränderungen oder zu spontanen Entschlüssen bewegen. Folglich legen wir uns selbst lahm. Damit positive uranische Aufrüttelungsenergien auch durch Körper und Psyche hindurchfließen, sollten wir uns zwischenzeitlich gezielt mit Bewegungsenergie aufladen. Wenn Sie körperlich fit sind, könnten Sie beispielsweise einen Zickzacktanz zu einer fetzigen Musik vollführen. Hierzu brauchen Sie etwas Platz.
Tanzen Sie mit Schrittfolgen, bei denen Sie blitzartig die Richtung ändern, sodass Sie kreuz und quer den Raum erobern. Ähnliches können Sie im Wald machen: Rasen Sie so schnell wie möglich durch die Bäume hindurch - natürlich nach uranischer Art, also abseits der vorgegebenen Wege - und ohne an einen Ast zu stoßen. Wenn Sie körperlich nicht mehr ganz so fit sind, können Sie einen Uranus-Spaziergang kreieren.
Hierbei gehen Sie so, wie es Ihnen gerade einfällt: kreuz und quer, schlendernd, hüpfend, schlürfend, im Kreis wirbelnd. Machen Sie das, wonach es Ihnen gerade zu Mute ist: Singen Sie dazu oder schwingen Sie die Arme, strecken Sie einem Baum die Zunge heraus oder gehen Sie zwei Schritte vor, einen zurück. Sie werden sich hinterher befreiter, wacher und erfrischt fühlen.


Befreiung durch Aufgabe von Kontrollen

Sie haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Sicherheit und Beständigkeit. Sie erhoffen sich von einem Beziehungspartner, dass er Ihnen materielle Sicherheiten bietet oder ewige Treue schwört. Wenn er das nicht tut, brechen aus Ihnen Emotionen hervor, die entweder etwas mit finanziellen Schwierigkeiten oder auch mit Eifersucht zu tun haben. Dahinter mag sich die Befürchtung verstecken, ruiniert und damit einem unbekannten Schicksal ausgeliefert zu werden. Beklemmungen und irrationale Ängste in engen Räumen oder unter vielen Menschen können unvermutet auftauchen. Das sind Auswüchse einer tief sitzenden Zukunftsangst, die sich auch als Sorge zeigt, dass man einmal schwer krank wird. Solche Befürchtungen tauchen wahrscheinlich vor allem in psychisch belasteten Phasen auf, obwohl es um den Gesundheitszustand bestens steht. Leider finden Sie in solchen Situationen mehr negative Argumente als positive Zuversicht. Oft kann da nicht einmal eine harmlose Diagnose beruhigen. In solchen pessimistischen Phasen steht das Misstrauen an oberster Stelle: man befürchtet sogar, dass sich der Arzt geirrt hat oder Befundverwechslungen vorliegen. Zu guter Letzt werden Arztbesuche hinausgeschoben, weil man fest damit rechnet, dass sich das schreckliche Schicksal noch erfüllen wird.

Zunächst einmal werden Sie sich wohl kaum von heute auf morgen von Ihrer Sorge um Ihre Gesundheit und um Ihr Lebensglück distanzieren können. Möglicherweise fühlen Sie sich gerade in den schwierigsten Lebensmomenten alleingelassen. Sie werden sich aber sicherer fühlen, wenn Sie den Treueschwüren Ihrer Mitmenschen vorbehaltlos trauen. Menschen werden sich Ihnen mit ihrem ganzen Herzen öffnen, wenn Sie die Gewissheit ausstrahlen, niemanden gegen seinen Willen festhalten zu wollen. Eine harmonische Beziehung ist möglich, wenn Ihr Partner auf Sie und nicht auf Ihre Zwänge reagieren darf. Sollten Ihre Ängste sehr tief sitzen, kann Ihnen eine Psychotherapie möglicherweise weiterhelfen. In Phasen, in denen Sie sich mehr als sonst von schlimmen Krankheiten bedroht fühlen, sollten Sie sich einmal fragen, was Sie daran hindert, sich frei und ungezwungen einem neuen Lebensabschnitt zu widmen.

Sie können mit einer Paarübung ausprobieren, wie nahe Sie jemanden an sich heranlassen und wo Ihre persönliche Vertrauensgrenze liegt. Bitten Sie einen liebenswerten Menschen darum, mit Ihnen dieses Experiment zu versuchen. Stellen Sie sich mit mindestens 2 Meter Abstand einander gegenüber. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass Sie von einem schützenden Lichtei umgeben sind, in dem Sie sich wohl fühlen. Nach einer Minute etwa öffnen Sie die Augen und einer von Ihnen beginnt einen Schritt auf den anderen zuzumachen. Beide kommentieren das Gefühl der veränderten Distanz. Dann erst geht der andere einen Schritt vor. Wiederum bekunden beide ihren Eindruck. Gehen Sie in der Folge so weit abwechselnd aufeinander zu, bis einer von Ihnen nicht mehr bereit ist, einen Schritt weiterzugehen. Vielleicht ist Ihnen das Gegenüber noch viel zu weit weg. Möglicherweise fühlen Sie sich beklemmt, weil Sie Ihren Partner zu nahe kommen ließen. Solange Sie miteinander im Gespräch bleiben und Ihre Empfindungen vermitteln, werden Sie viel leichter Ihren individuellen Abstand herausfinden und das Distanzbedürfnis des anderen akzeptieren können. So erahnen Sie, wie wenig Nähe mit Liebe und wie wenig Distanz mit Alleingelassenwerden zu tun haben. Das schafft Vertrauen.


Unsere Diffusionsprozesse

Diffusion findet statt, wenn wir in ein Glas Wasser einen Tropfen roter Farbe hineingeben und sich das gesamte Wasser langsam gleichmäßig rosa verfärbt. Diffusion erfolgt durch den Druck zur gleichmäßigen Verteilung der Moleküle und kann durch Fließbewegung oder durch Erwärmung beschleunigt werden. Diffusionsvorgänge ereignen sich in unserem Körper beispielsweise im Blut, in der Lymphe und in den Körpersäften. Über diese Transportmedien kann ein Wirkstoff jedoch nicht gezielt an ein Organ geleitet werden. Weil der Wirkstoff im Gefäßsystem ja immer mehr verdünnt wird, müssen schon feinste Dosen wirksam sein. Unsere Hormone gelangen beispielsweise über Diffusion aus dem Hormongewebe in die Gefäßbahnen. Von dort erreichen sie fast zufällig das Organ, in dem sie Stoffwechselvorgänge, Nervenreizungen und Wachstum beeinflussen. Hauptregulationsorgan der hormonellen Vorgänge ist die Hirnanhangsdrüse, die mit dem Hypothalamus des Gehirns eng verbunden ist. Schon geringste hormonelle Abweichungen können darüber entscheiden, ob zum Beispiel eine Frau fruchtbar sein kann oder kinderlos bleiben wird. Die Lymphe entsteht ebenso durch Diffusion: Blutplasma, das aus den Blutkapillaren ins Gewebe einfließt, wird über Gewebsspalten in den Lymphbahnen wieder gesammelt.

Unsere neptunischen Kräfte sind wirksam, wenn Realitäten so übermächtig werden, sodass wir ihren Druck oder Schmerz nicht mehr aushalten können. Dann setzen unsere körpereigenen Schmerzdrogen - die so genannten Endorphine - ein. Wenn wir uns verletzt haben, jedoch keine Schmerzen empfinden, stehen wir unter Schock. Menschen in höchster Bedrängnis handeln manchmal wie in Trance. Dabei werden sie zu Leistungen fähig, die sie sich in bewusstem Zustand wohl nicht zugetraut hätten. All dies sind Auswirkungen der Endorphinausschüttung. Dieser "neptunische Vernebelungsmechanismus" wird auch über einen hormonellen Regelkreis gesteuert.

Neptun ist der Planet unserer Sehnsüchte. Die Sehnsucht, die uns Menschen allen gemein ist, ist die nach Frieden und nach Verschmelzung in Liebe. Als Fötus im Mutterleib befanden wir uns in so einem symbiotischen Zustand, in dem alles eins war und es noch keine trennenden Unterscheidungen gab. Da war noch alles in Ordnung, und dorthin zieht es uns zurück. Je weniger wir uns in der Welt und in einem sozialen Netz verwurzelt fühlen, desto stärker ist die magische Anziehungskraft jenes zeit-, raum- und namenlosen Zustands auf uns. Die Sehnsucht nach der "Heilen Welt" macht uns begierig und süchtig. Daher kann es
uns in sehr leidvollen Phasen passieren, dass wir hoffen, in einem anderen Bewusstseinszustand Erfüllung zu finden. Wir könnten dann süchtig nach Drogen werden oder uns an Heiler, Heilslehren und Gurus binden. Unsere Sehnsucht vernebelt die Möglichkeiten, die uns in der realen Welt noch offen stehen, um zufriedener zu werden. So sind wir wie hypnotisiert und streben nach einem Mittel, statt nach einem wahren Gefühl.

Wenn wir grundlegende Wahrheiten oder Realitäten nicht sehen wollen, bedienen
wir uns unserer neptunischen Kräfte und flüchten uns in Träume - manchmal sogar in eine Krankheit. Doch in der Zurückgezogenheit, die uns eine Krankheit bietet, erhalten wir gleichzeitig die Chance, uns seelisch für die unliebsamen Erscheinungen der Realität bereit zu machen. Manchmal lösen wir uns im Leiden fast auf, vor allem dann, wenn wir uns sehr einsam fühlen. So könnte uns eine Krankheit gar nicht so ungelegen sein, weil sich unsere Mitmenschen nun wieder mehr um uns kümmern. Neptunisch verschleiert ziehen wir das aber überhaupt nicht in Betracht.

Unsere Füße verbinden uns mit dem Boden - also mit der Realität und dem irdischen Leben. In Realitätsfluchten reden wir davon, dass wir den Boden unter den Füßen verloren haben. Fußbeschwerden, Fußanomalien und auch Druckstellen oder Hühneraugen an den Füßen zeigen an, dass unser Bodenkontakt unzulänglich ist. Wir können nur lebendig und kraftvoll im Leben stehen, wenn wir uns mit unseren Gefühlen - auch mit Traurigkeit und dem Leiden - verbinden. Wir haben kalte Füße, wenn wir uns ausgelaugt, schwach oder hilflos fühlen - dann also, wenn wir uns am liebsten davonschleichen würden. Daher sollten wir unseren Füßen viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Sie sind nicht nur ein Wendepunkt in unserem Kreislaufsystem, von dem aus das Blut - also unsere Lebensenergie - wieder dem Herzen zurückgeführt wird. Unser Füße geben uns Standfestigkeit und die Möglichkeit, uns aufeinander zuzubewegen. Dadurch kommen wir in Kontakt miteinander. Fußpilzerkrankungen könnten auftreten, wenn wir nicht mehr ausreichend darauf vertrauen, dass es Menschen in unserem Leben gibt, die uns bedingungslos im Falle eines Falles helfen werden.

Neptunische Erkrankungen schleichen sich ein und könnten uns fast unmerklich Stück für Stück unseren Lebenswillen wegnehmen. Ziel unserer neptunischen Kräfte ist nämlich die Auflösung grober Stoffe zur Feinstofflichkeit. Das mag in unserem grobstofflichen Körper fatale Auswirkungen haben. Weil die neptunische Komponente in uns aber ein Ventil braucht, sollten wir uns im neptunischen Sinne psychisch und spirituell immer mehr für die Liebe öffnen. Neptun lebt dort, wo wir die Menschen und die Natur lieben - dort, wo wir die Dinge ihrem Wesen nach verstehen. Sie öffnen sich in neptunischer Weise, wenn Sie alles um sich herum wertfrei aufnehmen und auf sich wirken lassen. Das kann ein Musikstück sein, das Ihre Träume und Fantasien erweckt, ebenso Naturphänomene wie etwa das Rauschen der Blätter, Farbenspiele oder die Berührungen des Windes auf der Haut. Allem, das Sie einst berühren durfte, werden Sie mit einem anderen Bewusstsein begegnen, mit einer Liebe, in der die Achtung vor der Schöpfung zum Ausdruck kommt.


Beeinflussbar in der Wertigkeit

Der Neptun hält sich viele Jahre lang in einem astrologischen Zeichen auf. Die Zeichenstellung Ihres Neptuns beschreibt ein Fluidum von Einflüssen, Idealvorstellungen und Sehnsüchten, in das eine ganze Generation eingebettet ist. Über die Träume und Sehnsüchte fühlen wir uns mit unseren Mitmenschen verbunden. Darüber hinaus können wir uns aber kaum vorstellen, dass es auch noch andere Visionen als die unseren von einer heilen Welt geben könnte.

Die Vision der Epoche, die Ihre Kindheit geprägt hat, könnte so formuliert werden: Wir Menschen werden alle Wahrheiten in uns selbst entdecken. Daher möchten wir nicht mehr einer Doktrin folgen. In der westlichen Welt erweitern wir unsere Vorstellung von Gott immer mehr zu einem Allgott, den wir in allen Religionen und Philosophien zu finden glauben. Wir erhoffen uns, dass wir keiner übermächtigen Ordnung - auch nicht in Gestalt eines übermächtigen Gottes - unterliegen, sondern alle übernatürlichen Kräfte in uns selbst entdecken können. Deshalb suchen wir nach unseren medialen Fähigkeiten und hoffen, damit schwebend durch das Gewühle der Welt hindurchzufinden. Neptun beschreibt jedoch unsere Vision und nicht die Realität. Auf der Suche nach Bewusstseinserweiterung könnten wir an bewusstseinsverändernden Lehren und Drogen haften bleiben, die uns immer mehr aus der realen Welt hebeln. Deshalb können desillusionierende Faktoren aus dem Alltag Enttäuschungen auslösen. Die wiederum rufen neptunische Fluchttendenzen hervor, mit denen Sie der unliebsamen Wirklichkeit entkommen wollen. Eine Krankheit kann dann eine Erlösung aus momentan sehr belastenden Situationen bieten.

Ihr Neptunzeichen lässt auf eine große Bereitschaft schließen, sich für übernatürliche Erscheinungen zu öffnen, allerdings nur, wenn Sie Ihrer Sehnsucht ehrlich gegenübertreten. Ihre Sehnsucht, von einem höheren Wissen geführt zu werden, kann auch einem Verlorenheitsgefühl entstammen. Dann, wenn alte Glaubensregeln immer mehr verschwinden, gelangen wir nämlich an einen Nullpunkt, wo alte Wertvorstellungen und bisherige Gesetzmäßigkeiten immer unbedeutender werden.
Dann stellt sich die Frage, wonach wir uns nun richten sollen. Irrwege könnten uns in Selbstüberschätzung und Maßlosigkeit hineinführen, die uns auch körperlich schaden. Als Folge können Krankheiten auftauchen, die unsere Selbstüberschätzung wieder korrigieren, indem sie uns zu einem gemäßigteren Lebenswandel auffordern. Wenn wir gesund leben wollen, wird es uns nicht mehr genügen, Vollwertkost zu essen und Sport zu treiben. Unsere Gesundheit basiert auch auf dem gesunden Funktionieren eines ganzen Systems, bei dem es beispielsweise um artgerechte Tierhaltung geht und um eine Nahrungsmittelgewinnung, die das ökologisches Gleichgewicht aufrechterhält.

Wenn Sie sich sinnentleert und schicksalhaft ausgeliefert fühlen, könnten Sie möglicherweise zu Suchtmitteln greifen. Dazu gehören nicht nur Zigaretten, Alkohol oder Drogen, sondern alle (Sehn-)Suchtmittel, die sie für unabdingbar halten:
Süßigkeiten, Sex, Fernsehen. Erlösen werden Sie diese Ersatzbefriedigungen kaum, denn die Visionen bleiben dabei wohl unerfüllt. Daher sollten Sie Ihre Ideale auch in den Alltag integrieren. Die positive Schau der Dinge, die geschehen, kann Sie Ihren Visionen näher bringen. Vielleicht fällt Ihnen das zeitweise etwas schwer, doch der Blick darauf, dass so manche Last auch positive Auswirkungen hatte, wird sich von Tag zu Tag mehr schärfen. Wenn Sie am Abend schlafen gehen, können Sie sich einen Schutzkreis aus violettem Licht um Ihr Bett herum vorstellen, der Sie in Ihrer Vorstellung vor negativen Impulsen bewahren soll.

Das Aura-Soma-Öl Nr. 1 "Blau über Tiefmagenta" kann helfen, Einsamkeit und Gefühle von Ausgeschlossensein zu überwinden. Besonders in Krisenzeiten fühlen wir uns desillusioniert und unsere Sehnsüchte tauchen wieder auf, die uns nach unseren (Sehn-)Suchtmitteln greifen lassen. Massieren Sie das tiefviolette Öl um den gesamten Haaransatz rundherum mit einem sanften Druck von Daumen und Zeigefinger ein. Wenn Sie Kopfschmerzen haben oder verbissen auf der Suche nach einem (Sehn-)Suchtmittel sind, kann das Öl entkrampfend wirken. Vergessen Sie aber nicht, regelmäßig Ihre Füße - ohne Öl - zu massieren. Die stellen nämlich den Bodenkontakt her, der notwendig ist, um Visionen, Ideale und Sehnsüchte in die Wirklichkeit umzusetzen.


Geschwächt durch Überanspruch an sich selbst

Ganz tief in Ihrem Inneren spüren Sie, dass Gutes und Böses eigentlich nicht voneinander zu trennen sind. Gutes kann es nur geben, wenn Böses im Gegensatz dazu steht. Eine Zeit lang befassen Sie sich in Ihrem Leben mit religiösen, philosophischen oder auch politisch-juristischen Fragen, wobei Sie Wertekategorien von Gut-Böse, Unschuldig-Schuldig, Moralisch-Amoralisch ausprobieren. Doch irgendwann werden Sie fast unmerklich zu der Erkenntnis gebracht, dass beide Seiten in Ihnen gleichwertig nebeneinander existieren. Die eine Seite, die gerade die Oberfläche bestimmt, wird mit Sicherheit die andere darunter liegende verschleiern. Beispielsweise hat Sie jemand zutiefst beleidigt und Sie fühlen sich verletzt und wehrlos. Sie sind im Gefühl, zum Opfer gefallen zu sein. Gerade Ihre Wehrlosigkeit werden Sie aber dazu benutzen, dem Beleidiger oder Täter ein schlechtes Gewissen zu bereiten - indem Sie ihm seine Schandtat so vorwerfen, dass auch Sie ihn demütigen. Damit haben Sie sich vom unschuldigen Opfer in einen Täter verwandelt - oder umgekehrt.

Krankheiten beurteilen Sie in der Regel als schlecht, weil sie Ihren Körper schwächen. Möglicherweise machen Sie sogar noch einen Infektor ausfindig, der Sie angesteckt haben könnte. Den machen Sie dann für Ihre Misere - wenigstens indirekt - verantwortlich. Sie können sich wohl kaum vorstellen, dass Sie selbst den Nährboden für Ihr Krankwerden geschaffen haben. Sonst könnten Sie sich wohl kaum für Ihr körperliches Leiden bemitleiden lassen und es würde Ihnen sicherlich nicht leicht fallen, sich umsorgen, pflegen und trösten zu lassen. Sie werden durch die Pflege oder durch Medikamente wieder gesund, doch geheilt sind Sie erst wenn Sie den eigenen Anteil an der körperlichen Misere erkennen und sich auch eingestehen. Solange Sie die Schuld an Ihrer Erkrankung den Bakterien, dem Luftzug oder einem rücksichtslosen Menschen zuschieben, der Sie angehustet hat, schaffen Sie unbewusst wieder die Möglichkeit für eine neue Infektion. Daher können sich Ihre Krankheitsbilder in immer kürzer werdenden Abständen wiederholen. Vielleicht neigen Sie sogar zu einer Lebensweise, die Ihnen eigentlich nicht gut tut: Sie essen zu viel, nehmen leberschädigende Mittel zu sich, setzen sich einer nicht lebensförderlichen Umwelt aus oder sacken in Sinn- und Hoffnungslosigkeit ab.

Sie werden geheilt, wenn Sie sich mit den Kategorien Gut und Böse identifizieren. Ihre Heilung stellt sich dann als Erlösungsprozess heraus, wenn Sie Ihre Schuldzuweisungen zurücknehmen und immer mehr den eigenen Anteil wahrnehmen, den Sie an Ihrem Schicksal haben. Wenn Sie lernen, Krankheiten als Ausdrucksmethode Ihrer verschleierten Wahrheiten zu betrachten, können Sie Ihre körperlichen Empfindungen als weiteren Sensibilitätsfaktor Ihres Wesens annehmen. Der ist notwendig, damit Sie sich vor lauter Nicht-Wahrhaben-Wollen nicht gänzlich unempfindlich für sich selbst machen. Manchmal sind körperliche Schmerzen die einzige Möglichkeit Ihres Wesens, dass Sie fühlen, dass Ihnen psychisch etwas wehtut.

Ihre Stärke liegt in der Grenzauflösung von Erscheinungsbildern. Eigentlich spüren Sie ganz genau, was die Oberfläche zu übertünchen versucht. Im Grunde genommen haben Sie die Fähigkeit, durch viele Persönlichkeitsschichten hindurchzusehen, um dann auf den Grund der Wahrheit zu blicken. Solange Sie aber Ihren Röntgenblick darauf richten, Schuldige für Ihr Schicksal ausfindig zu machen, neigen Sie zum Märtyrertum. Dann sind Sie nämlich versucht, sich in eine Lethargie hineinzuflüchten, in der Sie mit dem Zeigefinger auf die "Bösen" zeigen, selbst aber nichts mehr verändern, sondern leidend erdulden. Folge so einer Selbstaufgabe könnte eine Flucht in Krankheiten oder in depressive Verstimmungen sein, aus der Hoffnung heraus, endlich beachtet und integriert zu werden. Leiden ist dann ein Mittel, um durch Bemitleidung in einen sozialen Kontakt zu treten. Sie werden sich erst dann viel besser fühlen, wenn Sie das, was Ihnen zustößt, als Folge sinnvoller Entwicklungen werten, die aus einem Geflecht persönlicher Einstellungen und Handlungen erwachsen sind. Jeder Mensch hat in der kosmischen Ordnung einen Platz, von dem aus er optimal im Leben wirken und sein Schicksal bewirken kann. Unser Name kann mit diesem Platz verbunden werden. Dazu ein machtvoller Tipp: Singen Sie wenigstens einmal am Tag
Ihren Namen - am besten morgens vor dem Spiegel. Singen Sie ihn liebevoll und so, wie Sie ihn gerne auch von anderen hören würden.


Lebenswandel und Sehnsucht

Sie geben die Hoffnung auf Besserung so lange nicht auf, wie Sie hinter einem Problem einen Sinn erkennen können. Ihr Vertrauen, dass alles wieder gut werden wird, wirkt wie ein Wunderheilmittel. Positives Denken, wie es von Dale Carnegie in seinem Buch "Freu' dich des Lebens" vermittelt wird, baut Sie rundum wieder auf. Enttäuschungen aber kompensieren Sie mit einer Neigung zu Exzessen: im Essen, im Trinken und im Rauchen. Folgen sind Gewichtszunahme, Leberbeschwerden aufgrund zu hoher Fettwerte und der Zuführung gesundheitsschädigender Stoffe wie Alkohol oder Psychopharmaka. Übertriebener Zuckergenuss kann Verdauungsprobleme oder Blähungen verursachen. Im enttäuschten Zustand sind Sie ein guter Kostverwerter. Das sieht man an Fetteinlagerungen in Körperorganen oder an einer Neigung zur
Zellulitis.

Mit Fastenkuren erzielen Sie kaum dauerhafte Erfolge, solange Sie sich unerfüllt und sinn-entleert fühlen. Ernährungsfehler, Gewichtsprobleme und Krankheiten bekommen Sie viel leichter in den Griff, wenn Sie sich nicht nur mit Ihrem Körper, sondern auch mit Ihren Lebenseinstellungen befassen. Besonders gut wirken bei Ihnen Heilmittel, die von einem guten Geist beseelt sind: etwa Bachblüten, homöopathische Mittel oder Hildegardmedizin. Die Auffassung von der Natur aus anthroposophischer Sicht kann Sie Ihrem Körper näher bringen. Einen Zugang dazu verschafft Ihnen Rudolf Steiner mit seinen Werken "Naturgrundlagen der Ernährung" oder "Vom Lebenslauf des
Menschen".

Die Schwingungen von Bachblütenessenzen erwecken in uns positive Einstellungen. Die Bachblüte "White Chestnut" befreit uns von zwanghaft negativen Gedanken, die auftauchen, wenn wir ein Problem seelisch noch nicht verarbeiten können. Die Bachblüte "Vervain" lässt uns wieder Zugeständnisse machen, wenn wir zu prophetisch oder rechthaberisch geworden sind.




Unser Erbe

Durch das Pluto-Prinzip erfahren wir, dass wir uns nur innerhalb eines determinierten Rahmens frei entfalten können. Wir sind nämlich durch unser Erbgut geprägt, das uns mit unseren Urahnen verbindet. Unser Erbgut ist sogar noch Träger von Informationsinhalten unserer Abstammungsarten aus fernen Urzeiten. Über Pluto sind wir sozusagen mit dem ewigen Leben verbunden, weil in uns die Essenz unserer Vorfahren weiterlebt. Ebenso geben wir über unser Erbgut einen kleinen Teil unserer körperlichen und charakterlichen Eigenarten an unsere Nachkommen weiter. Über Pluto erkennen wir unsere Erbschaften: familiäre Krankheitsdispositionen, psychische Leiden und familiär bedingte Ängste. Unser urzeitliches Erbe zeigt sich auch an Relikten im Körper: den Weisheitszähnen, dem Blinddarm und letztendlich auch an den Fingernägeln als Überbleibsel ehemaliger Krallen und an den Haaren, die ehemals als Wärmeschutz dienten. Erkrankungen jener Körperteile weisen auf plutonische Vorgänge hin - und fordern uns zu drastischen Veränderungen unserer Lebenseinstellungen auf.

Pluto ist diejenige Kraftquelle, die uns mutig dem Tod als dem Vertreter des Unentrinnbaren ins Auge schauen lässt. Wie oft stehen wir vor Situationen, in denen wir mit voller Absicht ins kalte Wasser des Ungewissen springen - und schwimmen! Sobald wir aber einen unumgänglichen Sprung ins Wasser vermeiden wollen, setzen wir Kontrollmechanismen ein, um das letztendlich Unvermeidliche zu verhindern. Wenn wir sehr damit beschäftigt sind, uns selbst zu kontrollieren, klagen wir vielleicht über Verspannungen im Nacken. Die zeigen an, dass wir uns zusammenreißen, um nicht explosiv aus der Haut zu fahren. Wir üben uns in Selbstbeherrschung, wenn wir befürchten, aufgrund eines temperamentvollen Ausbruchs von anderen abgelehnt oder verurteilt zu werden. Nicht selten erkennen wir unser urwüchsiges Temperament in anderen wieder. Vor allem dann, wenn uns jemand etwas zwielichtig oder unheimlich vorkommt.

Durch Pluto haben wir eine Chance, uns mit verschiedenen Formen des Sterbens vertraut zu machen - darunter auch das Abschiednehmen und das psychische Loslassen. Manchmal tauchen Krankheiten auf, die mit unserer Angst konform gehen, dass etwas in uns selbst oder in unserem Leben zusammenbrechen könnte. Aus lauter Hoffnungslosigkeit blicken wir in einen Abgrund des Ruins oder einer bedrohlichen Verlorenheit; vielleicht glauben wir sogar, in den Tod hinabgezogen zu werden. Sterben bedeutet im plutonischen Sinne, in einen anderen Seinszustand überzugehen. Tatsächlich sind wir Menschen von der ersten Sekunde unseres Lebens an dazu bestimmt, einst sterben zu müssen. Unsere Angst vor tief greifenden Wandlungen unserer Lebensgewohnheiten wird manchmal deutlich, wenn wir fast panisch befürchten, von einer schlimmen Krankheit befallen zu werden. Auch wenn der ärztliche Befund unsere Gesundheit diagnostiziert, sollten wir uns mit unserer Angst befassen - denn hier enthüllt unser Unbewusstes, dass wir seit einiger Zeit auf Sparflamme leben, wohingegen wir uns eigentlich nach mehr Intensität sehnen.

Die Kräfte Plutos sind sehr deutlich im Sexuellen zu spüren. Beispielsweise erleben wir nur dann eine erfüllte Sexualität, wenn wir dem Pluto-Prinzip zufolge, uns vertrauensvoll fallen lassen, sämtliche Kontrollen über uns und den anderen aufgeben und uns unseren Gefühlen überlassen. Nicht umsonst nennen die Franzosen den sexuellen Höhepunkt den "kleinen Tod". Daher schenkt uns Pluto die reiche Erfahrung, im selbstvergessenen Loslassen höchste Glückseligkeit zu erleben.

Wenn Regelmechanismen - also Hormonsteuerung, Wachstumsvorgänge und Fortpflanzungsmechanismen - in unserem Körper außer Kontrolle geraten, sind unsere plutonischen Ängste am Werk. Diese Ängste verursachen, dass wir uns krampfhaft weigern, grundlegende Lebenseinstellungen und leblos gewordene Beziehungen zu verändern. Daher steigen in uns Macht- oder Ohnmachtsgefühle auf, je nachdem, wie wir glauben, das Rad der Veränderung anhalten zu können.
Wer sich bemächtigen möchte, hält mit aller Gewalt am Status quo fest. Wer sich bemächtigen lässt, nimmt die Chancen seiner persönlichen Befreiung zu wenig wahr, weil die Furcht vor dem Ungewissen ihn zurückhält. Beide können voneinander nicht loslassen, denn beide sind darum bemüht, Impulse, die etwas in Bewegung bringen könnten, im Keime zu ersticken. So unterdrücken wir oft selbst unsere persönliche Reifung: Das zeigt sich im Körper im weiteren Sinne als Wachstumsstörung oder als Fortpflanzungsstörung. Die Energie Plutos ist aber ein Feuer in uns, mit dem wir entweder leidenschaftlich leben oder leidlich verbrennen.

Das Pluto-Prinzip sondert aus und kapselt ab. Hierbei geht es mehr um instinktive Abläufe als um Wertungen, die uns dazu bringen, etwas, was überflüssig geworden ist, abzustoßen. Körperschlacken und unsere Exkremente mit den dazugehörigen Organen und Funktionen entstehen so. Erkrankungen in diesem Bereich treten in der Regel auf, wenn wir uns weigern unseren psychischen Müll zu betrachten. Der setzt sich in der Regel aus uralten Schuldgefühlen zusammen, die die nicht verdauten Ängste unserer Vorfahren in uns ausgelöst haben. Schuldgefühle haben aber etwas Bedrohliches an sich, weil Sie ausdrücken, dass wir uns unerwünscht oder gar für wertlos halten. Nur, wenn wir familiäre Zusammenhänge erforschen, die unsere Minderwertigkeitsgefühle oder Krankheitsdispositionen erklären, können wir uns von unserer psychischen Last befreien. Oft halten wir aber lieber befreiende Emotionen zurück und kapseln uns ein, um unseren Platz in der Familie nicht zu gefährden. Der Körper zeigt das: mit Gewebsabkapselungsprozessen. Da, wo Ängste in uns walten, werden wir zwanghaft und verbissen. So blockierte Energien haben kein Ventil nach außen und richten sich zwangsläufig gegen uns selbst. Dann ruinieren wir uns oder werden krank. Mit der unter dem Pluto-Zeichen beschriebenen Übung können Sie sich mit Ihren plutonischen Kräften positiv verbinden.


Lebendigsein im persönlichen Austausch

Ihre plutonische Kraft treibt Sie dazu an, die Gefühle in Ihrem Beziehungsleben zu hinterfragen. Sie ahnen nämlich, dass so manche selbstsüchtige Absicht unter dem Deckmantel selbstloser Liebe getarnt ist. Möglicherweise stellen Sie fest, dass intensive Gefühle nicht wiederholbar und manchmal unwiederbringlich sind. Sie erhoffen sich einen intensiven Gefühlsreichtum durch den Versuch, im Hier und Jetzt zu leben, spontan zu lieben und für Menschen und Situationen offen zu werden.

Wahrscheinlich werden Sie immer wieder Entwicklungsphasen durchmachen, in denen Sie sich an einen Menschen klammern, um dessen Liebe und Zuwendung für immer zu behalten. Vermutlich haben Sie schon einmal nach einer Trennung in den Abgrund des Alleinseins und der Ablehnung hinabgeblickt - und sind über die gähnende Einsamkeit dort unten sehr erschrocken. Jenes schwarze Loch in Ihrer Psyche aktiviert immer wieder Mechanismen in Ihnen, mit denen Sie sich vor Einsamkeit bewahren möchten.
Entweder spielt Eifersucht in Ihren Beziehungen eine große Rolle oder Sie betonen ganz vornehmlich die offene Beziehung. Keinesfalls fällt es Ihnen leicht, sich blind in eine Liebe hineinfallen zu lassen. Sie ahnen schon bald, dass Konflikte auftauchen werden, die die Harmonie, die häufig als Liebe definiert wird, zerstören könnten.
Helfen kann Ihnen hierbei eine Innenschau, bei der Sie das an sich entdecken, was Sie an Ihrem Partner als störend empfinden. Alle negativen Seiten, die Ihr Gegenüber auffährt, um nicht mit Ihnen in eine Symbiose zu verfallen, sind die verborgenen Wesensanteile in Ihnen - mit denen Sie allerdings nicht viel zu tun haben möchten.

Manchmal halten wir uns krampfhaft an einem Zusammenleben fest, in dem wir uns nicht sonderlich wohl fühlen. Möglicherweise lieben wir Menschen, die für uns nicht da sind oder die uns in unserer Freiheit beschränken. Krankheiten kann man dann als Hinweis betrachten, dass etwas im Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Gleichzeitig werden wir aber feststellen, dass auch etwas in unseren Beziehungen nicht stimmt. Wir Menschen sind wie von einer durchlässigen Membran umgeben, durch die Inneres und Äußeres miteinander ausgetauscht wird. Dass körperliche Vorgänge und zwischenmenschlichen Verhältnisse miteinander synchron verlaufen, können wir an der Ursachenforschung von Krankheiten erkennen: Wenn wir beispielsweise zu viel synthetische Stoffe aus Nahrungszusätzen - Farbstoffe, Aromastoffe, Konservierungsstoffe u. Ä.. - in uns aufnehmen, scheint es auch in unseren Beziehungen etwas Künstliches zu geben, weil wir unsere Natürlichkeit, die mit unseren Gefühlen ausgedrückt wird, verweigern. Wir tolerieren manchmal zu leichtfertig versteckte Giftstoffe - etwa Pestizide oder Raumgifte - die uns krank machen. Gleichzeitig nehmen wir in unseren Beziehungen viel zu wenig Kritik an oder lassen Vetos verlauten, obwohl wir durch ein Gefühl gewarnt sind, das unangenehm in uns aufsteigt. Wir können nur gesund werden oder gesund bleiben, wenn wir unsere Beziehungen genauso klären, wie wir unseren Körper reinigen und mit reinen Stoffen versorgen sollten.

Ihre plutonische Kraft bereichert Sie in vielen Lebensmomenten mit intensiven Erlebnissen, wenn Sie sich mutig und leidenschaftlich dem Leben hingeben. Das kann geschehen, wenn Sie sich mit den Urenergien unseres Planeten Erde verbinden. Damit kehren Sie zum Ursprung unseren irdischen Entstehens zurück und vereinigen sich mit Urkräften, die Sie stark werden lassen. Stellen Sie sich schulterbreit mit leicht gebeugten Knien aufrecht hin, wobei das Becken locker beweglich bleiben und die Schultern entspannt sein sollten. Bei Rückenbeschwerden können Sie diese Übung auch auf einem Stuhl sitzend machen, wobei Ihre Fußsohlen ganzseitig Bodenkontakt haben sollten. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihre Fußsohlen und nehmen Sie bewusst den Kontakt zum Untergrund wahr. Gehen Sie im Geiste die gesamte Fußsohle ab und
spüren Sie die Stellen auf, die mit dem Boden Kontakt haben. Lassen Sie nun langsam aus Ihren Fußsohlen heraus Wurzeln wachsen, die immer länger in die Erde hineingreifen. Bleiben Sie nach Möglichkeit weiterhin konzentriert und lassen Sie Ihre Fußwurzeln tief ins Erdinnere hineinwachsen, dorthin, wo die Erde eine glühend-gelbe Masse ist. Verbinden Sie sich über Ihre Wurzeln mit dem heißesten Erdmittelpunkt und stellen Sie sich die Hitze vor, in die sie hineingreifen. Atmen Sie tief durch den Mund ein und stellen Sie sich vor, dass Sie mit dem Atem jenes helle, heiße Licht die Wurzeln entlang bis in die Fußsohle hineinsaugen. Nach dieser Übung werden sich Ihre Füße warm anfühlen. Wenn Sie die Übung an verschiedenen Tagen wiederholen, laden Sie sich von Mal zu Mal mehr mit plutonischer Energie auf. Die Kräfte des Pluto geben uns den Mut, Veränderungen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen zu wagen, die uns freier atmen lassen. Sie erfüllen uns mit Lebenskraft, durch die wir unsere Klammergriffe, die uns oft selbst am intensiven Erleben hindern, loslassen können. So fühlen wir uns kraftvoll und gesund.


Kraft durch Trennung von der Du-Spiegelung

Wenn wir unsere plutonischen Kräfte in Fluss bringen, werden gewaltige Urenergien frei. Wir haben die Aufgabe, jene Urgewalten in einem ständigen psychischen Veränderungsprozess zu kanalisieren. Die Pluto-Kräfte stammen aus dem Reich unserer urzeitlichen Vorfahren. Deshalb erleben wir sie häufig als ungehobelt, unsozial und unbeherrscht. Weil für uns die Eingliederung in eine Gemeinschaft lebensnotwendig ist, werden wir zumeist dazu neigen, die plutonischen Urgewalten zu kontrollieren, anstatt sie fruchtbar wirken zu lassen. Im Grunde genommen können wir uns diesen urwüchsigen Kräften aber nicht widersetzen. Je mehr wir versuchen, sie zu unterdrücken, desto wahrscheinlicher wird sich diese geballte Energie gegen unser Lebendigsein richten. Dann erstarren wir, weil wir beherrschen wollen. Gleichzeitig befürchten wir, die Kontrolle zu verlieren - und schließlich auch verlassen zu werden, da sich die anderen erschreckt von uns abwenden könnten. Wenn wir also versuchen, unsere plutonischen Energien zu beherrschen, können sie den Organismus wie Störwellen durcheinander bringen. Das verursacht Krankheiten.

Die Kräfte des Pluto sind dort vergraben, wo unsere geheimsten Ängste sitzen. Dort, wo wir mit Ohnmachtsgefühlen konfrontiert werden, die wir unbedingt vor anderen verbergen wollen, liegt die Quelle unserer Lebendigkeit. Wenn wir immer wieder aufs Neue unsere Bedenken, Hemmungen und unsere Unnachgiebigkeit überwinden, steht uns der unerschöpfliche plutonische Energiefond bereichernd und wachstumsfördernd zur Verfügung. Immer dann, wenn Lösungsprozesse im Gange sind, sträuben wir uns erst einmal dagegen, um unseren Ängsten nicht ins Auge blicken zu müssen. Wir ahnen nämlich, dass wir erst etwas aufgeben müssen, um neu beginnen zu können. Wenn wir allzu sehr damit beschäftigt sind, die Wandlungsimpulse zu verdrängen, kann sich das auf körperlicher Ebene ausdrücken: durch Abkapselungsprozesse, Gewebswucherungen und auch anhand von viralen oder toxisch-bakteriellen Invasionen, manchmal sogar durch Vergiftungserscheinungen.

Ihre geheimsten Ängste werden in der Beziehung zum anderen Geschlecht spürbar. Irgendetwas zieht Sie faszinierend an und rührt in Ihnen an so viel Emotionales, dass Sie ganz erschreckt das Weite suchen. Das kann Sie dazu bringen, ein Single-Dasein zu führen oder in einer großen seelischen Distanz zu Ihrem Partner zu leben. Im Widerspruch dazu streben Sie innerlich symbiotische Beziehungen an. Ihre Beziehungen werden recht schnell kompliziert, weil Besitzansprüche, Eifersüchteleien und auch Schuldgefühle dominieren. Entweder sträuben sich Ihre Partner gegen Ihre Inanspruchnahme oder Sie selbst tun sich mit dominanten Persönlichkeiten zusammen, von denen Sie zwischenzeitlich Erholung brauchen. Im Grunde genommen fühlen Sie sich häufig zu wenig beachtet - und alleingelassen. Es fällt Ihnen jedoch nicht leicht, das zu formulieren: Das entfernt Sie im Grunde genommen immer wieder vom anderen. Sie haben die Befürchtung, für den anderen nichts wert zu sein. Dieses
Gefühl geht vermutlich einer Erkrankung voraus, die Sie dann sicherlich auch als
schmerzhaft empfinden.

Zystenbildungen in den Geschlechtsorganen und deren Pilzbefall können auf ein Sexualverhalten hinweisen, in dem Sie sich nicht als gleichwertiger und geachteter Partner empfinden. Als Mann fühlen Sie sich vielleicht in Ihrer Männlichkeit zu wenig ernst genommen. Als Frau fühlen Sie sich vielleicht benutzt. Schon allein die Formulierung solcher Ängste leitet in vielen Fällen den Heilungsprozess ein. Nieren- und Blasenerkrankungen könnten die tiefe Besorgnis ausdrücken, dann verlassen zu werden, wenn man sich vertrauensvoll hingeben möchte. Möglicherweise ziehen Sie sich während des Krankseins zurück, obwohl Sie doch so sehr auf Zuwendung hoffen. Sie haben ein leidenschaftliches Temperament und sollten das in Form von Begeisterung, Intensität und Liebe in Ihren Beziehungen leben.

Die unter dem Pluto-Zeichen beschriebene Übung, die Sie mit den Urkräften unserer Erde in Berührung bringen kann, mobilisiert Ihren Lebenswillen, der Sie lebendig werden lässt. Da zu viel energetische Aufrüttelung aber auch wieder körperliche und psychische Blockaden aufbauen kann, können Sie vor jener Übung und auch öfters mal am Tag Ihren Körper mit einem imaginären Schutzband einhüllen. Stellen Sie sich entweder um Ihren Hals oder an erkrankten oder schmerzenden Körperzonen ein blaues Lichtband vor, das aufgewühlte Stellen beruhigt und schützt. Sie können auch in Krisenzeiten oder dann, wenn Sie sich bodenlos oder an der Schwelle eines neuen Lebensabschnitts fühlen, das Aura-Soma-Öl Nr. 2 "Blau über Blau" anwenden. Es wird auch die "Friedensflasche" genannt. Tragen Sie das Öl zwischen Nackenhaaransatz, Unterkiefer und Schlüsselbeinlinie am gesamten Hals morgens und abends auf.
Machen Sie sich dabei bewusst, dass nichts mit Ihnen geschehen kann, was Sie in Ihrem Innersten nicht schon längst zugelassen haben. Krankheiten sind zwar selten erwünscht, erfüllen aber manchmal die Funktion, sich Zuwendung und Aufmerksamkeit zu sichern.


Beweglichkeit und Wandelbarkeit

Sie legen Wert auf Wahrhaftigkeit. Mitmenschen gegenüber werden Sie misstrauisch, wenn Sie Widersprüchlichkeiten zwischen dem Gesagtem und dem Wahrgenommenen feststellen. Das erweckt Ihre Skepsis, die sich zum tiefem Misstrauen entwickeln kann. Dahinter verbirgt sich allerdings die Angst, nicht genügend beachtet zu werden. Neurodermitische Hautausschläge, häufig wiederkehrende Herpesbläschen und Pilzerkrankungen an den Gliedmaßen oder der Darmflora verdeutlichen die Befürchtung, vergessen zu werden. Mit Sicherheit können Sie Ihr Leben in Phasen einteilen - wobei die eine oder andere Phase sogar mit einer Erkrankung eingeleitet wurde. Durch Krankheiten wurden umwälzende Prozesse vor allem in Ihren zwischenmenschlichen Beziehungen erwirkt. Erkrankungen der Bronchien, asthmatische Anfälle oder körperlich bedingte Beklemmungen zeigen an, dass Sie sich unfrei oder unterdrückt fühlen. Wenn Sie enttäuscht feststellen, in entscheidenden Dingen kein Mitspracherecht zu haben, treten womöglich Warzen auf. Ein Überbein ist der Auswuchs einer vergeblichen Kraftanstrengung, um von einer Autorität ernst genommen zu werden. Bei Kindern sind Entwicklungsschübe nicht selten von sprachlichen Einschränkungen begleitet: etwa von auffälligem Stottern oder von auftretenden Infektionen der Sprachorgane.

Das, was Sie tief bewegt, teilen Sie nur selten jemandem mit. Wenn Sie sich insgeheim verlassen fühlen, sind sie verspannt und verkrampft. Nach innen gekehrt fehlt Ihnen jedoch die Aufmerksamkeit für das äußere Geschehen. Das ist der Grund, warum Sie sich dann häufig verletzen. Mithilfe Ihrer Stimme können Sie Ihre Verkrampfung lösen. Schreien Sie lauthals - wenn nötig unter einer Autobahnbrücke. So eine stimmhafte Befreiung macht es Ihnen leichter, Ihre Gefühle anderen mitzuteilen. Deren Verständnisbereitschaft wird Sie trösten.

Die Schwingungen von Bachblütenessenzen helfen bei der persönlichen Wahrheitssuche. Die Bachblüte "Chestnut Bud" richtet die Aufmerksamkeit auf Hintergründiges und hilft, wenn Sie sich immer wieder von denselben Problemen blockiert fühlen. Die Bachblüte "Heather" richtet Ihren Blick auf die persönlichen Vorzüge und befreit Sie aus Verwicklungen, in denen Sie sich mit anderen vergleichen.


Wunsch und Erwartung

Moral, Gesetze und Gebote halten Sie für notwendig, damit durch sie die Triebhaftigkeit der Menschen unter Kontrolle gehalten wird. Streng richten Sie sich nach einem Wertesystem, das Sie zum Prinzip erheben. Verfehlungen erwecken in Ihnen ein schlechtes Gewissen - und Ihre eigene Leidenschaftlichkeit ist Ihnen manchmal unheimlich. Irgendwie ahnen Sie, dass auch in Ihnen etwas Begieriges steckt. Gelüste, die auf das Essen bezogen sind, belasten Ihr Gewissen am wenigsten.
Folglich überfällt Sie gelegentlich ein Heißhunger auf Süßigkeiten. Falls Sie rauchen, werden Sie phasenweise zum Kettenraucher - und zwischenzeitlich konsumieren Sie mehr Alkohol, als Sie vertragen. Doch plötzlich pfeift Ihre Moral Sie zurück und Sie sühnen Ihre Ausuferungen durch Abstinenz. Erkrankungen, die mit der Leber in Verbindung stehen und auch Bauchspeicheldrüsen- oder Darmbeschwerden deuten an, dass Sie Ihr Verlangen nach Liebe oder Anerkennung stark reglementieren.

Die Schwingungen von Bachblüten bestärken Sie darin, Ihren persönlichen Lebensauffassungen mehr Berechtigung als einem allgemeinen Verhaltenskodex zu geben. Die Bachblüte "Pine" fördert Selbstbejahung, Selbstverantwortlichkeit und auch geistige Unabhängigkeit, also die Eigenschaften, durch die Sie zu eigenen Werten finden. Die Bachblüte "Beach" erweitert Ihre Toleranzgrenze und gibt Ihnen damit den Mut, sich selbst mehr Zugeständnisse zu machen.


Lebensstrom und Wandel des Lebens

Sie ahnen wie kein anderer, dass sich stets alles verändert und nichts dauerhaft ist. Dummerweise bringt Sie das häufig dazu, vom Bisherigen nicht loszulassen. Leider lassen sich Veränderungen zumeist nicht aufhalten. Das löst in Ihnen die Angst aus, dass Ihnen die Felle davonschwimmen. Panikartige Beklemmungsanfälle und andere Angstzustände können diesem Gefühl des Ausgeliefertseins entstammen.
Stuhlgangprobleme und Verstopfung verkörpern dieses krampfhafte Festhaltenwollen am Status quo. Der Strom der Wandlungen aber drückt mächtig gegen körperliche Abwehrinstanzen und psychische Schutzmechanismen. Wenn die körperliche Immunabwehr instabil ist, dringen Krankheitserreger in den Körper ein. Gleichzeitig fühlen Sie sich von Mitmenschen überrumpelt, denen Sie Ihre persönlichen Grenzen leider zu spät verdeutlichten. Das macht Sie krank. Achten Sie darauf, dass Sie sich im Krankheitsfalle gut pflegen (lassen) und sich gründlich auskurieren, um einen Rückfall oder gar eine Lungenentzündung zu vermeiden. Eine intakte körperliche Abwehr ist notwendig für Ihren psychischen Selbstschutz. Pilzinfektionen, auch Fußpilz, und Parasitenbefall deuten darauf hin, dass Sie in Lebensverhältnissen ausharren, die der Entfaltung Ihrer Kräfte nicht mehr zuträglich sind. Vor allem sollten Sie auf hygienische Verhältnisse im Lebensmittelbereich achten, um mögliche Vergiftungen oder Darmgrippen, die durch Schimmelpilze oder durch verdorbene Ware herbeigeführt werden, zu vermeiden.

Um im Fluss des Lebens zu bleiben, wird es Ihnen gut tun, sich an fließenden Gewässern aufzuhalten und die Beschaulichkeit zu genießen. Ebenso erholen Sie sich sicherlich gut bei einem Urlaub am Meer. Stärken Sie Ihren Körper auch mit reinigenden Kuren. Trinken Sie viel, damit unnötige Schlackenstoffe aus Ihrem Körper ausgeschwemmt werden. Allerdings sollten Sie alkoholische Getränke nur zum Genuss, nicht aber als Bestandteil des täglichen Flüssigkeitsbedarfes zu sich nehmen.
Sie könnten sonst an der Flasche hängen bleiben! Durch Meditation öffnen Sie sich für die Kräfte des Universums, von denen wir ein Teil sind. Achten Sie aber auf Ihre Erdung, die Sie mit Fußmassage oder Stampfen erzielen. Sonst heben Sie ab!

Die Schwingungen von Bachblütenessenzen stimmen Sie auf neue Lebensumstände ein. Die Bachblüte "Clematis" ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie schläfrig und unkonzentriert sind und sich mit Tagträumen gegen eine unerfreuliche Lebenssituation wehren. Die Bachblüte "Centaury" stärkt Ihre Willenskraft, wenn Sie sich aus lauter Verzichtsbereitschaft fast aufgeben.





Unsere Verwundbarkeit

Jeder Mensch hat eine empfindliche Stelle, die schon bei der geringsten Berührung Schmerzen verursacht. Chiron beschreibt jenen wunden Punkt, wo wir uns ausgestoßen, abgelehnt und nicht dazugehörig fühlen. Die chironsche Veranlagung, durch die wir sehr dünnhäutig, labil und möglicherweise auch krankheitsanfällig sind, besitzen wir schon seit unserer Geburt. Daher werden wir zwangsläufig im Gefecht unserer Beziehungen immer wieder unversehens verletzt werden. Bei chironschen Verletzungen haben wir es auf körperlicher Ebene mit Empfindlichkeiten, körperlichen Schwachstellen oder angeborenen körperlichen Mängeln zu tun. Die machen uns vor allem deshalb zu schaffen, weil wir uns durch sie aus der Normalität, die alle anderen Menschen miteinander zu verbinden scheint, ausgegrenzt vorkommen. Wir fühlen uns durch unsere Eigenheit stigmatisiert. Darunter leiden wir insbesondere, wenn wir uns aus Selbstschutz völlig unempfindlich geben.

Doch wirklich schützen können wir unsere chironsche Wunde nur, wenn wir unsere Schwachstelle akzeptieren und auf sie Rücksicht nehmen. Das schließt mit ein, dass wir unsere labile Veranlagung zu erkennen geben. Das ist nicht leicht, weil uns Chiron mit genau den Aspekten unserer Persönlichkeit in Berührung bringt, die wir hässlich finden und die uns scheinbar daran hindern, uns vollkommen zu fühlen. So bewahrt uns unser Körper mit seinen Trieben, mit seinen Ausscheidungsvorgängen
und mit seinen Anfälligkeiten davor, dass wir uns in Idealisierungen vergeistigen.
Wir tendieren dazu, das, was uns behindert, intellektuell auszuräumen. Wenn wir
allerdings mit einer chironschen körperlichen Veranlagung so umgehen, werden wir verblüfft feststellen müssen, dass das alte Leiden durch ein neues ersetzt wurde.

In dieser astrologischen Textinterpretation wurde schon oftmals von Leiden und
Heilung gesprochen. Unsere saturnischen Wunden beispielsweise können wir durch Disziplin, Übung und durch die Entwicklung unserer Stärken heilen. Dagegen heilen wir unsere plutonischen Wunden, indem wir traumatische Erlebnisse noch einmal bewusst durchleben. Ganz anders müssen wir bei unserer chironschen Verwundung vorgehen.

Die chironsche Heilung liegt im Annehmen unserer Körperlichkeit. Gemeint ist damit, dass wir lernen, mit unserer Sterblichkeit, mit unseren Trieben und mit unseren körperlichen Schönheitsfehlern und Unvollkommenheiten zu leben. Die chironschen Kräfte in uns zwingen uns dazu, uns als eine Einheit aus Körper und Geist anzunehmen. Wir fühlen uns zufrieden und rund, wenn wir unsere Schwächen und Unvollkommenheiten in unser Lebens integriert haben. Dann sind wir vielleicht nicht vollkommen, aber heil.


Ihr wunder Punkt: Ihre Durchsetzungskraft

Stärke bedeutet für Sie, sich durchzusetzen. Ihr wunder Punkt wird getroffen, wenn Sie sich eingeschränkt oder gar bevormundet fühlen. Häufig sind Sie von Menschen umgeben, die es Ihnen schwer machen, sich durchzusetzen. Deshalb fragen Sie sich des Öfteren, ob es überhaupt so etwas wie einen freien Willen gibt. Wahrscheinlicher stellen Sie völlig unbeabsichtigt Situationen her, in denen Sie Ihren Gegnern mehr Chancen einräumen. Deshalb geben Sie oft schon vorzeitig auf. Anders sieht es aus, wenn Sie sich als Vorkämpfer für eine Gruppe von Menschen hervortun und sich für die Rechte der Gemeinschaft einsetzen. Dann setzen Sie alle Hebel in Bewegung, um einen Sieg zu erringen.

Kleinbeigeben zu müssen jedoch wurmt Sie in jeder Lebenslage. Manchmal sieht es allerdings so aus, als würden sich gerade dann selbst ein Bein stellen, wenn es um private Anliegen geht oder um etwas, was Sie nur für sich selbst in Anspruch nehmen möchten. Folglich passieren Ihnen gerade dann, wenn Sie auf Ihren eigenen Vorteil bedacht sind, kleinere Missgeschicke, aber auch ernsthafte Unfälle. Schon als Kind sind Sie in dem Bewusstsein aufgewachsen, sich zurücknehmen zu müssen, um nicht als Unruhestifter zum Außenseiter zu werden. Wenn es um Ihre Rechte geht, handeln Sie bescheidener und zurückhaltender, als Sie eigentlich wollen. Das könnte ein Versuch sein, sich vor Ihrer Veranlagung zur Selbstsabotage zu schützen.

Ihre Kraft kommt ungebremst zur Geltung, wenn Sie andere zum Kämpfen motivieren und sie auf ihre Rechte verweisen. Daher inspirieren Sie noch unentschlossene Menschen, für ihre eigenen Belange zu kämpfen. Möglicherweise fühlen Sie sich aber gerade von diesen Menschen ausgenützt, weil sie Ihren selbstlosen Einsatz nicht zu schätzen wissen. Sie werden sich viel besser fühlen, wenn Sie auch das als Ihren persönlichen Erfolg verbuchen, was andere durch Ihre Ermutigung erreicht haben.




Ihre Heilkraft: Anderen Mut machen

Weil Sie den wunden Punkt, der unter Ihrem Chiron-Zeichen beschrieben wurde, schützen wollen, wenden Sie viel Energie für Ihre Selbstbehauptung auf. Gerade dann, wenn Sie sich persönlich angegriffen fühlen, trotzen Sie allen Widersachern. Wenn Sie sich von Neidern umzingelt fühlen und aus dem Paroli-bieten nicht mehr herausfinden, kann das Ganze für Sie sehr anstrengend werden. Dann könnten Krankheiten vorübergehend eine Verschnaufpause bieten, die Sie unter normalen Umständen als Kapitulation missbilligen würden. Vor lauter Kampfeslust merken Sie oft nicht mehr, wann Ihre Kraft erschöpft ist. Ihr Körper aber weist Sie durch eine akute Erkrankung darauf hin, dass Sie mehr Rücksicht auf sich selbst nehmen sollten. Sie nehmen sich jedoch nicht gerne zurück, weil Ihnen das als Schwäche ausgelegt werden könnte - Schwäche verachten Sie zutiefst. So passiert es auch tatsächlich, dass Sie schon wieder aufstehen, wenn andere damit noch gar nicht rechnen. Das gilt sowohl bei körperlichen Zusammenbrüchen als auch dann, wenn Sie um Ihre Existenz kämpfen.

Möglicherweise jedoch schaffen Sie sich unbewusst brenzlige Situationen, die Ihre Kämpfernatur beflügeln. Allerdings fühlen Sie sich bei weitem nicht so stark, wie Sie es zeitweilig vorgeben. Doch ein Anlass, der es Ihnen gestattet, all Ihre Kampfkraft für Schwächere einzusetzen, macht Sie mutig und stark. Sie können Entmutigte dazu anspornen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ihr wunder Punkt nämlich sensibilisiert Sie für Menschen, die sich in einer wehrlosen Situation befinden - nicht zuletzt deshalb, weil Sie selbst Angst davor haben, sich kraftlos einem Schicksal ergeben zu müssen. Letzteres tun Sie eigentlich nur, wenn Sie zwangsweise ans Bett gebunden sind.

Ihr wunder Punkt liegt stets offen da. Wenn Sie nur an sich selbst denken und Schwächere nicht unterstützen, könnten Sie unbewusst einen Absturz inszenieren. Daher sollten Sie Krankheiten, die Ihr Leben verändert haben, Unfälle, die Sie eine Zeit lang außer Gefecht gesetzt haben, oder immer wiederkehrende Beschwerden als Spitze eines Eisberges betrachten. Unter der Oberfläche haben Sie das Gefühl, stets bedroht und verletzbar zu sein.

Heilsam können für Sie therapeutische Methoden sein, die Körper und Psyche als
Einheit betrachten. Möglicherweise zieht es Sie zur Homöopathie, zur chinesischen oder tibetischen Medizin oder zu Natur- oder anderen Heilverfahren hin. Sie werden mit Therapeuten oder geistigen Lehrern und auch mit Astrologen in Kontakt kommen, durch die Ihnen die Kraft Ihrer Intuition wieder bewusst wird. Ihr wunder Punkt kann nicht wegtherapiert werden. Doch er wird Sie immer wieder dazu bringen, das Leben aus einer Verbindung von Gefühl und Verstand heraus zu betrachten.


Ihre empfindliche Stelle: Ihr Selbstvertrauen

Wenn Sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, möchten Sie das auch durchsetzen. Ihr Leben lang haben Sie Ihre Energie dafür eingesetzt, Ihre Willenskraft zu schulen. Möglicherweise fühlen Sie sich bei Selbstverteidigungssportarten gut aufgehoben, die Körperkraft und Wille miteinander koordinieren. Nichts widerstrebt Ihnen mehr, als Niederlagen einstecken zu müssen - das sind Ihre schmerzlichsten Erfahrungen. Daher glauben Sie, dass Sie nur zum Sieg kommen, wenn Sie geradlinige Wege gehen und klare Schnitte machen. Deshalb fühlen Sie sich auch sicher im Umgang mit Schnitzmesser oder Skalpell. Durch Kompromisse, die für Sie etwas Fadenscheiniges an sich haben, möchten Sie sich Ihre Zielvorstellungen nicht verwässern lassen.

Wenn Sie Ihre überragenden Durchsetzungskräfte egoistisch einsetzen, können Sie hartherzig und rücksichtslos gegen andere vorgehen. Doch irgendwie fühlen Sie sich von zaghaften und unentschlossenen Menschen angerührt, die einen Ruck brauchen, um etwas durchzusetzen. So zeigen Sie Herz, auch wenn es nicht Ihre Art sein sollte, mit Gefühlen zu hausieren.


Epilog

Sie haben nun eine Fülle an Möglichkeiten erfahren, wie sie Ihre psychischen Energien und Ihre Energiezentren im Körper (Chakren) positiv aktivieren bzw. notfalls auch schützen können. Nur wenn Sie wissen, was Ihnen Schwierigkeiten bereitet, können Sie Dinge verändern und gegebenenfalls nach stärkenden Hilfsmitteln greifen. Es gibt sicherlich kein Wundermittel, das alle Probleme löst, doch in verschiedenen Lebenssituationen kann das eine oder andere wohltuend zur Seite stehen.

Wenn Sie jedoch an einer ernsthaften oder chronischen Erkrankung leiden, sollten Sie natürlich unbedingt auch Ihren Arzt befragen und eine Therapie der Symptome einleiten. Bei psychischen Leiden kann sicherlich ein Psychotherapeut maßgebliche Hilfe leisten.

Falls Sie ein chronisches Krankheitsbild astrologisch durchleuchten wollen, sollten Sie im Anschluss an diese ersten Anregungen unbedingt einen erfahrenen
Astrologen befragen. Mit einem Fachmann können Sie mithilfe Ihrer körperlichen Symptome die Botschaften Ihrer Psyche und vielleicht sogar Ihrer Seele erarbeiten.

Absichtlich wurden hier keine homöopathischen Mittel und andere alternativen Heilmittel zitiert, denn die Diagnostik und Therapie gehört in die Hände eines erfahrenen Fachmenschen!

Allerdings sollten wir jede Erkrankung in dem Sinne ernst nehmen, dass wir uns bereit erklären, für unsere Gesundung selbst verantwortlich zu sein. Kein Heiler kann einem Menschen seine Erkrankung tatsächlich wegnehmen. Im Grunde genommen können von außen nur Symptome behandelt und Schmerzen gelindert werden. Der wahre Heiler liegt in uns selbst: er wird durch unsere Bereitschaft verkörpert, ein Ungleichgewicht in unserem Leben erkennen und verändern zu wollen. In der Regel gilt es dabei stets, materielle Verluste und vielleicht auch Abschiede von Gewohnheiten und Bequemlichkeiten zu akzeptieren.

Abschließend noch Grundsätzliches zur Anwendung von Bachblütenessenzen: Wir werden krank, wenn die Harmonie zwischen Körper und Psyche gestört ist. Die Schwingungen von Bachblüten erzeugen in uns ein Gleichgewicht zwischen Psyche
und Körper. Gerade, weil Bachblüten auf feinstofflicher Ebene wirken, sollten Sie - wie andere Heilmittel auch - sehr verantwortungsvoll und nur in speziellen Fällen eingesetzt werden. In diesem Sinne ist es nicht ratsam, für jeden astrologischen Aspekt prophylaktisch eine Essenz anzuwenden. Nur wenn Sie sich in einem psychischen oder körperlichen Ungleichgewicht befinden und Sie Ihre Problematik in einem hier beschriebenen astrologischen Aspekt wieder finden, sollten Sie die dazu aufgeführten Bachblütenessenzen einnehmen.

Bachblüten ersparen Ihnen keinen Gang zum Arzt und sind kein Medikamentenersatz! Sie können aber durchaus eine medikamentöse Therapie positiv begleiten, denn Sie wirken ganzheitlich. Sollten Sie sich für eine unter den Aspektierungen beschriebene Bachblüte nicht so recht entscheiden können, wird Sie Ihre Intuition sicherlich an die momentan für Sie zutreffende Essenz heranführen. Beim Aussuchen des betreffenden Mittels kann hierbei ein Kartensortiment behilflich sein, das jede Bachblüte einzeln charakterisiert. Die Bilder so einer Bachblüten-Kartensammlung - beispielsweise die "Bachblüten-Devas" von Alois Hanslian - sprechen Ihr Unbewusstes an und stellen einen intuitiven Bezug zur Wirksamkeit der jeweiligen Blüten her.


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